Fractal Design Define S2 im Test - Seite 2

Nachfolger des beliebten Define S mit konsequenter Weiterentwicklung & modernem USB-C

Anzeige

Äußere Charakteristika

Das Fractal Design Define S2 misst 233x465x543 mm (BxHxT) und wiegt fast 12 Kilogramm. Gefertigt ist es hauptsächlich aus Stahl, außer dem Seitenteil, welches praktisch komplett aus Echtglas besteht, und der Front, welche eine Schicht Aluminium besitzt.

Das linke Seitenteil besitzt ein leicht getöntes großflächiges Fenster, welches an den Rändern einen schwarzen Streifen besitzt, um die unschönen Befestigungen innerhalb des Gehäuses abzudecken. Das rechte Seitenteil ist dagegen komplett clean. Im vorderen Bereich wurden auf beiden Seiten aber großzügig Lüftungslöcher angebracht, die vorbildlich einen Staubfilter besitzen. Befestigt sind die Seitenteile per Thumb-Screws. Theoretisch sind diese nicht notwendig, da die Seitenteile über zwei Bereiche im oberen Teil einrasten und einfach abgezogen und wieder draufgesteckt werden können. Dies funktioniert im Betrieb sehr gut. Die Thumb-Screws dienen nur der zusätzlichen Sicherung, zum Beispiel bei einem Transport.

Wir dachten schon bei einem der letzten Gehäusetest, dass die Front nicht schlichter gestaltet werden kann, aber Fractal Design setzt noch einen oben drauf. Bis auf eine minimale Aussparung für eine Status-LED im oberen Bereich ist die Front komplett clean. Es handelt sich auch nicht um eine Tür, optische Laufwerke können hinter der Front also nicht verbaut werden.

Das Top besteht aus einem großen Bereich, der für den Einbau von Lüftern oder einem Radiator vollständig entfernt werden kann. Dies wurde deutlich besser gelöst als noch beim Vorgänger. Wir verweisen hierfür auf den Abschnitt „Betrieb“.
Im vorderen Bereich befindet sich Power- und Resetknopf, die Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer, zweimal USB 2.0, zweimal USB 3.0 und der schon angesprochene USB Typ-C Anschluss.

Die Rückseite zeigt gegenüber dem Vorgänger nur eine deutliche Änderung. Neben den üblichen Slotblenden wurden zwei weitere Blenden vertikal angebracht. Diese können genutzt werden, um Grafikkarten mit der Front vor dem Seitenfenster zu präsentieren. Möglich ist dies mit dem separat erhältlichen Flex VRC-25 Riser-Kabels.

Rückansicht

Der Staubfilter wurde nun über die ganze Länge gezogen, was optisch ansprechender wirkt, aber auch einen praktischen Nutzen erfüllt, da in diesem Bereich Lüfter und das Netzteil platziert werden können. Erkennbar sind zusätzlich die vier gummierten Standfüße.

Ansicht von unten

Christian Kraft

Redakteur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.