GeForce GTX 1650 am 22. April?

Günstigste Nvidia 'Turing' Gaming-Grafikkarte evtl. früher & neuer Benchmark

Bislang ging man von Ende April als Einführungstermin der GeForce GTX 1650 aus, aber nun heißt es von ungenannten Quellen bei Grafikkartenherstellern, dass die neue und bislang günstigste Gaming-Grafikkarte auf Basis der ‚Turing‘ Architektur von Nvidia schon in drei Wochen in den Handel kommt. Ein neues Benchmark-Ergebnis gibt es auch.

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Die inoffiziellen Informationen zur Einfühung der GeForce GTX 1650 kommen nicht von Nvidia selbst, sondern von einem der sogenannten Board-Partner von Nvidia und der angepeilte 22. April für die GTX 1650 soll der offizielle Verkaufsbeginn sein. Testberichte und Videos könnten schon früher erscheinen, aber Nvidia selbt hat die Medien angeblich noch gar nicht entsprechend kontaktiert.

Nach bisherigem Informationsstand basiert die GeForce GTX 1650 auf dem TU117 ‚Turing‘ Grafikchip, einem etwas abgespeckten TU116, der auf den GeForce GTX 1660 und GTX 1660 Ti zum Einsatz kommt. Es ist bereits relativ sicher, dass die Speicherschnittstelle von 192 auf 128 bit reduziert ist und dadurch auch nur 4 statt 6 GByte GDDR5 Grafikspeicher eingesetzt werden. Man erwartet außerdem, dass die GeForce GTX 1650 mit etwas mehr CUDA-Kernen bzw. Shader-Einheiten als GeForce GTX 1050 und GTX 1050 Ti kommen wird. Letztere können auf 640 bzw. 768 CUDA-Kernen zurückgreifen, während die GeForce GTX 1660 schon 1408 Shader-Einheiten besitzt. Hier gibt es also eine relativ große Spanne.

Diese Spanne würde Platz lassen für eine spätere GeForce GTX 1650 Ti mit GDDR6 statt GDDR5 und mehr CUDA-Kernen, aber dies ist noch völlig offen. Damit soll dann allerdings auch Schluss sein mit der GeForce GTX 16 Serie.

Darüber hinaus wurden die offiziellen Benchmark-Resultate des Spiels „Final Fantasy XV“ um ein weiteres Ergebnis in einer anderen Einstellung erweitert. Letzte Woche erst tauchte die GeForce GTX 1650 erstmals mit 2560×1440 Bildpunkten in der Einstellung „Lite Quality“ auf, nun ist sie auch mit 1920×1080 Pixel in „High Quality“ gelistet.
Hier kann sich die GeForce GTX 1650 etwas besser behaupten als noch bei 2560×1440 und positioniert sich zwischen Radeon RX 570 und RX 580 bzw. knapp hinter der GeForce GTX 1060 mit 3 GByte. Damit ist auch deutlich, dass die GTX 1650 auf FullHD-Gaming ausgerichtet und nicht wirklich für höhere Auflösungen bei guten Qualitätseinstellungen geeignet ist.

Quelle: videocardz.com

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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