Fractal Design Meshify S2 im Test - Seite 6

Fast identisch zum Define S2? Welches Gehäuse hat die Nase vorn?

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Fazit

Auf den ersten Blick besitzt das Fractal Design Meshify S2 nur noch einen signifikanten Unterschied zum Define S2 und das ist seine charakteristische Frontpartie. Der Innenraum ist fast identisch gestaltet, das Top wurde ebenfalls übernommen und auch die neue Befestigungsart der Seitenteile haben wir wiedergefunden.
Dies ist grundsätzlich nicht schlecht, da uns diese Punkte auch alle bei dem Define S2 gefallen haben und dieses zudem einen Award erhalten hat. Das Define S2 besitzt allerdings zusätzlich eine verbaute Dämmung, ein etwas variableres Top und zwei weitere USB-Anschlüsse. Es kostet zudem aktuell etwa gleich viel wie das Meshify S2, wieso sollte daher überhaupt zum letztgenannten gegriffen werden?

Fractal Design Meshify S2

Der große Vorteil ist die fehlenden Dämmung im Gehäuse, die viel mehr Luft in das Gehäuse lässt, vor allem über die große Frontpartie. Die Kühlleistung im Gehäuse fällt beim Meshify S2 daher deutlich besser aus. Die beiden Gehäuse richten sich daher an unterschiedliche Käufergruppen. Anwender, die High-End Komponenten verbauen und diese zudem Übertakten möchten, sollten klar zum Meshify S2 greifen. Anwender, die auf ein Silentsystem setzen und keine Höchstleistung bei der Kühlung erwarten, greifen dagegen zum Define S2.
Das Meshify S2 gibt es zudem sowohl mit hellem als auch abgedunkeltem Glasseitenteil sowie auch komplett in Weiß, so dass einiges zur Auswahl steht.

Die Neuerungen des Meshify S2 gefallen uns grundsätzlich und wir finden diese auch gut umgesetzt. Gegenüber dem weiterhin verfügbaren Vorgänger liegt der Preis aber 50 Euro höher, so dass Anwender, die etwas sparen möchten, überlegen sollten, ob der Vorgänger für die eigenen Ansprüche nicht ausreichend ist.

Positiv:
+ Großes Seitenteil aus Echtglas
+ Charakteristische Front
+ Sehr aufgeräumter Innenraum
+ Vertikal einbaubare Grafikkarte möglich (mit separat erhältlichem PCIe-Riser-Kabel)
+ Staubfilter an wichtigen Bereichen
+ Vorinstallierte, leise Lüfter
+ Lüftersteuerung (per Mainboard)
+ Anschlüsse im Top (Audio, 2x USB 3.0, 1x USB-C)

Neutral:
o Kein optisches Laufwerk verbaubar

Negativ:
– Keine Schnellverschlüsse

Christian Kraft

Redakteur

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