Tesoro Zone X im Test: Gaming-Stuhl der oberen Mittelklasse - Seite 3

Für 250 Euro bekommen Spieler fast alles, was das Herz begehrt

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Der Aufbau

Der Tesoro Zone X wird in mehreren Einzelteilen geliefert, muss also vom frischgebackenen Besitzer selbst zusammengebaut werden. Da dies eine interessante Angelegenheit ist, gehen wir in diesem Abschnitt kurz darauf ein.

Wie auf den Fotos zu sehen ist, trudeln zahlreiche Einzelteile ein: Etwa der Ständer aus Metall, die Rückenlehne, die Sitzfläche und die Armlehnen. Werkzeug benötigt man im Übrigen nicht. Alles was gebraucht wird, ist ein kleiner Schlüssel, wie man ihn auch von Ikea-Möbeln kennt. Jener Schlüssel wird zum Festziehen einiger Schrauben gebraucht.

Die Montage beginnt quasi damit, dass man die oben zu sehenden Armlehnen mit der Sitzfläche verschraubt. Dort findet ebenfalls auch die Halterung für den unteren Teil des Metallständers Platz. Beides sind also die ersten Bauteile, mit denen man sich beschäftigen muss. Es liegt dabei eine kleine Bilder-Anleitung bei, welche einen durch den Aufbau führt und auch klar gezeichnet ist, so dass keine Missverständnisse aufkommen.

Das obige Bild links zeigt etwa die weiteren Komponenten der Unterseite – bis auf die beiden Plastik-Verkleidungen, welche später die Metallstreben verbergen, die Rückenlehne und Sitzfläche miteinander kombinieren. Der Stern ist, das kann jeder leicht erraten, der untere Bereich des Ständers, in den man auch die Rollen einsteckt. Das alles ist ein Kinderspiel und leicht in wenigen Minuten zu bewältigen.

Wirklich kniffelig wird dann aber die Verbindung zwischen Rückenlehne und Sitzfläche. Hier müssen die Metallstreben nämlich exakt justiert werden, damit man ihre Löcher mit den Bohrungen an den Seiten der Rückenlehne übereinander lehnen kann. Anschließend führt man Schrauben durch die übereinander liegenden Öffnungen und verschraubt die Konstruktion. Dies ist im Alleingang kaum zu bewältigen, da man sehr genau arbeiten muss, sonst lassen sich die Schrauben nicht hineindrehen.

Da Rückenlehne und Sitzfläche zudem durchaus ein gutes Gewicht aufweisen, benötigt man eigentlich einen zweiten Mann / eine zweite Frau, welche entweder die Sitzfläche auf dem Schoss balanciert oder die Rückenlehne festhält. Wir schafften es zwar auch solo die Komponenten zu verschrauben, stießen dabei aber etliche Flüche aus und verbrachten mit diesem kniffligsten Schritt mehr Zeit als mit dem gesamten restlichen Aufbau – die letzte Schraube wollte sich bei uns einfach nicht festdrehen lassen. Erst nach mehrfachem Neujustieren und lösen bzw. festziehen der restlichen Schrauben gelang es uns schließlich doch.

Wer es sich also einfacher machen will, baut den Tesoro Zone X lieber mit einem Partner oder Freund auf – das erleichtert das Verschrauben von Sitzfläche und Rückenlehne enorm. Die restlichen Schritte sind ein Kinderspiel – selbst wer „zwei linke Hände“ hat, wird den Tesoro Zone X locker aufbauen können. Als Aufbauzeit sollte man je nach Geschick wohl in etwa eine Stunde einberechnen.

André Westphal

Redakteur

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