Hoher Takt oder schnelle Timings – RAM mit Ryzen 9 3900X - Seite 4

Corsair & G.Skill DDR4 3200 MHz mit CL16 & CL14 Timings gegen 3600 MHz mit CL16

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Praxis & Benchmarks

Doch wie schlagen sich die drei Kits im Alltag? Wir nutzen bei allen Kits das mitgelieferte XMP Profil zur Speicherkonfiguration, die CPU läuft ohne Übertaktung. Die Konfiguration aus den vier G-Skill Modulen läuft mit dem 3600 MHz Profil. Der Übersichtlichkeit halber sind hier noch mal alle mit dem Tool „AMD Ryzen Master“ ausgelesenen Daten dargestellt.

Aida 64

Mit Aida 64 testen wir zunächst die Speicherbandbreite aus.

Man kann gut sehen, dass die Transferrate im Wesentlichen vom Speichertakt abhängt und die schnelleren Timings hier nicht helfen. Bei der Latenz überrascht hier auch der höher getaktete Speicher mit dem niedrigsten (bestem) Wert.

7-Zip

Wir komprimieren in diesem Test den Spieleordner von „Wolfenstein: Youngblood“ (36,8 GByte in 122 Dateien) mit dem Bzip Algorithmus, da dieser alle Threads dauerhaft auslastet.

In 7-Zip führt der höhere Takt auch zu einem schnelleren Ergebnis, aber die besseren Timings können sich ebenfalls absetzen. Scheinbar hat der größere Hauptspeicher ebenfalls einen sehr positiven Effekt. Nutzt man vier statt zwei Module, wird die CPU definitiv nicht gebremst. Mangels zwei schneller 16-Gigabyte-Module können wir nur spekulieren, ob der größere Speicher oder vier Module diesen Vorteil bewirken.

Spiele

Spieleperformance ist bei Heimrechnern noch immer ein wichtiges Kriterium. Den Start macht „Far Cry 5“. Erneut ist die Konfiguration mit 32 GByte Speicher etwas flotter (137 zu 130 FPS) als die drei Solo-Kits, welche gleich schnell sind.

In „Shadow of the Tombraider“ sieht es ähnlich aus. Das Corsair-Kit erreicht mit 122 zu 126 FPS beider G.Skill-Kits die niedrigste Leistung. Abermals ist die Konfiguration mit vier Modulen mit 132 FPS am Schnellsten.

Zum Schluss haben wir noch „Dirt Rally“ getestet, jedoch auf das FPS genau keinen Unterschied zwischen den Konfigurationen feststellen können.

Marc Kaiser

Redakteur

9 Antworten

  1. Manuel sagt:

    Hallo, danke für den Test!

    Ich tippe bzgl. des Performancevorteils auf die 32GB im Vergleich zu 16 und nicht auf 4 statt 2 Module!

    Was gibt es zu gewinnen? ;-D

    Wäre echt interessant zu wissen, da ich gerade vor einer Kaufentscheidung stehe.

    Beste Grüße
    & schönes Wochenende

    • Marc Kaiser sagt:

      Ich denke auch, dass es die Größe sein könnte, aber die Speicherbandbreite steigt auch – das kann man schwer durch die Größe erklären. Wenn ich jetzt kaufen würde und ich mit dem Gedanken spiele 4x8GB oder 2x16GB, würde ich immer letzteres kaufen und zur Not noch mal 2x16GB dazu 😉

  2. Sycana sagt:

    Hallo,
    Ich habe immer wieder Leistungseinbrüche mit meinem PC

    Cpu: Ryzen 9 3900x
    Gpu: Asus Rog Strix RTX 2080
    Ram: Corsair Vengeance 2×32 GB
    (3600mhz)
    Mainboard: Asus Rog Strix X570-e Gaming
    Psu: Corsair RM1000 +80 (Gold)
    Kühlung: Corsair H150i pro xt rgb

    Alles laüft auf den standard Einstellungen
    (Im Bios ist lediglich das D.O.C.P Profil aktiviert, damit der Ram auch mit 3600 mhz läuft.)

    Ich habe alles mögliche ausprobiert.
    Ich habe den Ram ausgetauscht, Windows auf einer M.2 Festplatte installiert, Die Gpu in einen Intel basierten Pc eingebaut.
    Mein letzter Versuch war es denn meine alte MSI Gtx 970 einzubauen. Dann lief alles flüssiger als mit der RTX 2080.
    Ich habe die RTX 2080 jetzt 4 mal testen lassen aber alle 4 male kam die Gpu ohne gefundene Fehler zurück. Was kann ich noch machen?

  3. Marc Kaiser sagt:

    Was für Leistungseinbrüche hast Du denn? Kannst du in der Zeit mit einem Tool wie MSI Afterburner prüfen, ob die Taktraten der GPU einbrechen? Läuft deine Grafikkarte mit 16 PCIe Lanes? Kann man gut mit GPU Z testen…

    • Sycana sagt:

      Das sind Frame einbrüche und Lags. (Teilweise sogar auf dem Desktop und der Windows Explorer ist echt schlimm)

      Der Takt der Gpu bricht nicht ein und die ganzen Tests mit Gpu-Z und Msi Afterburner habe ich schon durch (Wegen anderen Foren wie z.B. Pc Masters) Und ja, die Rtx 2080 läuft auf 16 PCIe

    • Marc Kaiser sagt:

      Zeigt das Eventprotokoll Resets vom Treiber? Wie warm ist denn die GPU?
      Kannst Du mal alles recht langsam takten, also RAM ohne XCP Profil, GPU Takt mal um 100 MHz senken usw…
      Hört sich für mich auch erst mal sehr komisch an. Ich hatte mal was ähnliches mit einer defekten SSD, vielleicht kannst Du auch mal die Laufwerksauslastung beobachten, ob da was rumzickt.

  4. Sycana sagt:

    Das Eventprotokoll zeigt keine Resets. Die Gpu geht sehr selten über 65°C und das mit dem D.O.C.P. Profil und GPU Takt hat auch nichts gebracht. Die Leistug ist immernoch die gleiche.
    Ich hatte Windows erst auf einer 500GB Samsung Evo 970 (sata) und jetzt habe ich Windows auf einer NVMe Gen4 SSD (500GB) Das hat aber auch rein gar nichts geändert.
    Ich weiß auch nicht mehr was ich noch machen soll. Ich denke ich kaufe mir die RTX 3090 und hoffe, dass es besser wird. Ansonsten lasse ich jedes einzelne Teil meines Computers beim Hersteller testen.

    • Marc Kaiser sagt:

      Ja, ist komisch… müsste man sich wirklich im Detail selbst ansehen. Hab spontan auch keine Idee, außer Kreuztausch…

  5. Sycana sagt:

    Also, das Eventprotokoll zeigt keine Resets an. Außerdem hat das Ausschalten des D.O.C.P Pofil und das Heruntersetzen des GPU Takt nichts gebracht. Ich habe Windows jetzt schon auf 3 verschiedenen Festplatten installiert. Einmal auf eine SATA HDD mit 7200 U/Min, auf eine SATA Samsung Evo 970 (500GB) und auf eine Aorus NVMe Gen4 SSD (500GB). Das hat alles keinen Unterschied gemacht. Alle Festplatten waren neu und vorher unbenutzt.

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