Radeon RX 5500 XT bei Händler gelistet

Neue "Navi 14" Mittelklasse-Grafikkarten angeboten für umgerechnet 192 Euro

Bekanntlich sollen die ersten AMD Radeon RX 5500 XT Grafikkarten ab nächste Woche erhältlich sein, aber jetzt ist einer der großen Händler in China vorgeprescht und listet zahlreiche Modelle der verschiedenen Hersteller. Bilder und Spezifikationen werden zwar noch nicht verraten, aber die Preisangaben lassen einen Rückschluss auch auf Euro-Preise zu.

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JD.com listet etliche Radeon RX 5500 XT Modelle u.a. von ASRock, Sapphire und XFX, aber die Grafikkarten sind wie oben im Bild gezeigt unter einem Tuch versteckt und technische Details gibt es kaum. Einige Angebote versprechen HDMI- und DisplayPort-Anschlüsse sowie 8 GByte GDDR6-Grafikspeicher an einer 128 bit breiten Speicherschnittstelle, aber das war es auch schon. Immerhin bestätigt JD.com den 12. Dezember als offiziellen Einführungstermin der Radeon RX 5500 XT, denn die Grafikkarten können bislang nur vorbestellt werden und werden erst ab Mitte Dezember ausgeliefert.

Die Preise der verschiedenen Radeon RX 5500 XT Grafikkarten sind allerdings alle gleich und betragen in China 1499 Yuan, was auf umgerechnet knapp 192 Euro hinausläuft. Das ist etwas mehr als erwartet, denn dieser Preis liegt über den aktuellen GeForce GTX 1650 Super Grafikkarten, die hierzulande ab ca. 170 Euro erhältlich sind. Immerhin wäre die Radeon RX 5500 XT günstiger als die einfache GeForce GTX 1660, die es erst ab rund 220 Euro gibt, und im Direktvergleich kann das OEM-Modell der Radeon RX 5500 durchaus mit diesem Nvidia-Modell mithalten.

Radeon RX 5500 XT Angebote bei JD.com

Auf technischer Seite gab es Spekulationen, dass die Radeon RX 5500 XT über mehr Stream-Prozessoren bzw. Shader-Einheiten verfügt als das OEM-Modell der AMD „Navi 14“ Grafikkarte, das bislang nur in Komplettsystem und Notebooks zu finden ist. Dies aber wurde jetzt von einem der bekannten Twitter-Leaker dementiert. Nach Angaben von Komachi wird demnach auch die Radeon RX 5500 XT mit 1408 Shader-Einheiten kommen, so dass die Unterschiede zum OEM-Modell nur im größeren Grafikspeicher (8 statt 4 GByte GDDR6) und wohl in höheren Taktraten liegen werden.

Quelle: videocardz.com

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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