Cooler Master Silencio S600 (TG) im Test - Seite 4

Schallgedämmtes Gehäuse mit Temperglas-Seitenfenster für 100 Euro

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Einbau

Durch ein kleines Tool könnten Abstandhalter im Cooler Master Silencio S600 bequem verschraubt werden. Diese wurden allerdings alle bereits vorinstalliert. Der Einbau des Mainboards ging entsprechend schnell. Für den Einbau der Grafikkarte musste erst eine Blende entfernt und die Karte anschließend verschraubt werden. Aus optischen Gründen ist die Blende durchaus logisch, verlangsamt den Einbau aber etwas. Eine Drehung der Grafikkarte ist auch mit optionalen Zubehör nicht möglich.

Eine Grafikkarte darf bis zu 39,8 Zentimeter lang und ein CPU-Kühler bis zu 16,6 Zentimeter hoch sein.

Verbautes Mainboard mit Steckkarte

Bei dem Einbau der SSDs gibt es eine Befestigungsart, die wir bisher noch nicht gesehen haben. An der SSD werden vier kleine Schrauben befestigt, die dann wie vier Pinne nach oben abstehen. Anschließend werden zum Beispiel vor dem Mainboard vier Gummierungen in die entsprechenden Löcher gedrückt und die SSD in diese gesteckt. Dies ist straff genug, um die SSD mit dieser Technik auch hinter dem Mainboardschlitten befestigen zu können.

Zwei weitere SSDs können hinter dem Mainboard-Schlitten verbaut werden, also insgesamt fünf Exemplare. Drei 3,5″-Festplatten lassen sich in dem unteren Käfig und eine weitere links auf dem unten abgebildeten Foto platzieren. Dies empfehlen wir aber nicht, da die Festplatte dort mit der gleichen Technik wie eine SSD platziert wird. Durch den rotierenden Betrieb der Festplatte könnte sich diese daher eventuell lösen.

Weitere SSD Plätze

Die anderen drei Exemplare können in dem unteren Festplattenkäfig platziert werden. Dafür wird jeweils eine Einbauschiene auf die linke und rechte Seite gesteckt und diese Kombination in den Käfig geschoben. Die Installation dauert daher nur wenige Sekunde und erfordert kein Werkzeug.

Die Frontblende kann mit etwas Geschick auch ohne die Entfernung der kompletten Front entfernt werden. Anschließend wird ein optisches Laufwerk in den Schacht geschoben und seitlich mit einem Schnellverschlusssystem befestigt.

Grundsätzlich kann ein sehr sauberer Aufbau der Hardware durchgeführt werden. Unterstützt wird dies auch durch die Abstufung des Innenraums um auf der linken Seite – in der Komplettansicht von rechts – mehr Kabel verstauen zu können. Das Seitenteil konnte entsprechend problemlos geschlossen werden. Für das Loch direkt hinter der Front hätten wir uns dagegen noch eine Abdeckung gewünscht. Das Kabelchaos durch das Netzteil hätte zudem beseitig werden können, wenn der Festplattenkäfig entfernt werden könnte. Dieser ist aber genietet und kann nicht bewegt werden. Ein längeres Netzteil kann deshalb ebenfalls nicht verbaut werden.


Christian Kraft

Redakteur

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