AMD übertrifft eigenes 25×20 Ziel

Konnte in 6 Jahren Energieeffizienz seiner APUs um das 32-fache verbessern

Vor genau sechs Jahren hatte sich AMD ein hohes Ziel gesteckt, nämlich bis zum Jahre 2020 die Energieeffizienz seiner Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit (APUs) um den Faktor 25 zu steigern – die sogenannte „25×20 Initiative“. Nun darf sich AMD auf die Schulter klopfen – und hat dies auch getan – denn mit der neuen Ryzen 7 4800H Mobil-CPU wurde das Ziel sogar übertroffen.

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Der dieses Jahr eingeführte Ryzen 7 4800H Mobilprozessor sei nicht nur um den Faktor 25 energieeffizienter als der damals als Basis gelegte FX-7600P (Kaveri), sondern sogar um den Faktor 31,7 energieeffizienter. Das sei nicht nur gut für die Umwelt, sondern würde den Anwendern auch Geld sparen, wenn sie eine hohe Performance bsi geringem Stromverbrauch bekommen.

In einem Blog-Beitrag erklärte AMDs Chief Technology Officer (CTO) Mark Papermaster, der die 25×20 Initiative 2014 auch verkündet hatte, dass viele Faktoren eine Rolle gespielt hätten. Dazu gehören zum Einen natürlich die neue „Zen 2“ Mikroarchitektur und zum Anderen auch die Fortschritte in der Chip-Herstellung bei Fertigungspartner TSMC. Zusammen mit den Taiwanesen habe man z.B. die 7-Nanometer-Technik soweit optimieren können für die Ryzen APUs, dass die Energieeffizienz nochmals deutlich verbessert wurde gegenüber dem einfachen Wechsel von 12- auf 7-nm-Technologie.

Wenn man diese Entwicklung der Energieeffizienz mit der Fahrzeugindustrie vergleichen würde, hätte man laut AMD aus einem Auto mit 100 PS und einer Reichweite von 300 Kilometern innerhalb von sechs Jahren ein Auto mit 500 PS und einer Reichweite von 1890 km gemacht.

Quelle: AMD

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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