USB-Soundkarten von Creative & EPOS im Test - Seite 2

3 USB-Lösungen für verschiedene Bedürfnisse von 120 bis 230 Euro

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Sound Blaster X3

Der Sound Blaster X3 ist ab rund 120 Euro die günstigste USB-Soundkarte in diesem Test. Dennoch verfügt sie als einzige über einen USB Typ-C Anschluss.

Das größere Gehäuse – größer als eine CD – aus mattem Kunststoff wirkt trotz tadelloser Verarbeitung so einem Produkt nicht würdig – hier wurde ganz klar zu Gunsten des Preises gespart. Neben dem Handbuch ist im Lieferumfang ein USB-A auf USB-C Kabel enthalten.

Damit kommen wir auch schon zu der ersten Schwäche: Als primäre USB-Soundkarte für den Laptop auf Reisen ist dieses Gerät nicht konzipiert. Dafür steht es satt auf dem Schreibtisch, die vier Gummifüße halten es sicher an Ort und Stelle – Klasse!

Creative Sound Blaster X3 – Gummifüße

Auf der Oberseite ist dominant der Lautstärkeregler zu finden, mit einem Druck auf diesen wird das System gemutet. Zudem ist er durch einen blauen Ring umrandet, welcher blinkt, wenn der Ausgang gemutet wird. Die anderen drei Taster sind doppelt belegt – doch dazu später mehr.

Creative Sound Blaster X3 – Leuchtring

An Anschlüssen trumpft der X3 nochmal richtig auf. Als einzige getestete Soundkarte kann direkt über vier analoge Anschlüsse ein 7.1 Sound-System angeschlossen werden. Daneben steht noch ein analoger Line-In und ein optischer Digital-Ausgang bereit.

Komplettiert wird das Ganze durch einen Mikrofon- und Kopfhörer-Anschluss mittels 3,5-mm-Buchse. Auf besondere Beschichtungen wurde verzichtet. Für mich bestätigt das nochmals die klare Ausrichtung als stationäre Lösung für PC oder Spiele-Konsole.

Sound Blaster X3 Bedienung

Die Steuerung erfolgt neben dem Lautstärkeregler über drei Tasten oder der Software „Sound Blaster Command“. Alle Tasten sind doppelt belegt und die LEDs sogar mehrfarbig. Es wird schnell klar, dass hier ein Studium der Bedienungsanleitung angesagt ist. Die gibt es sogar speziell für die Tastenbelegungen von Creative, wer mag kann mal einen Blick darauf werfen (Creative PDF). Am Spannendsten ist sicherlich die mittlere Modus-Taste, welche über die LED-Farbe ganze sechs verschiedene Zustände anzeigen kann.

Wichtig ist aber, dass man prinzipiell ohne Software alle Funktionen umschalten kann – was bei der G6 leider nicht geht.
Am PC ist die Software von Creative sicherlich die bequemere Variante, aber an der Spiele-Konsole ist das vorteilhaft.
Zudem unterstützt der X3 Super X-Fi. Dies gleicht die individuelle Geometrie der Ohrmuschel des Höhrers und die Abstimmung des verwendeten Kopfhörers aus. Im Test hat es sofort funktioniert und klingt deutlich intensiver – ob das gleichzeitig besser ist, muss individuell entschieden werden.

Marc Kaiser

Redakteur

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