Vive Cosmos Elite & Gigabyte Aorus 15G im Test - Seite 3

VR-Brille und Gaminglaptop im Bundle

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Betrieb der Vive Cosmos Elite

Der Aufbau und die Einrichtung der Vive Cosmos Elite VR-Brille, der Sensoren und der Controller wird in sehr vielen Schritten und gut bebildert beschrieben.

Um das volle Potential des Systems nutzen zu können, muss ein freier Bereich von mindestens 2 x 1,5 m zur Verfügung stehen.

Dieser wird virtuell abgemessen und es kann daher auch nicht geschummelt werden. 2 x 1,4 m werden von dem Einrichtungsprogramm zum Beispiel nicht akzeptiert.

Die beiden Sensoren sollen außerdem in mindestens 2 m Höhe mit einer bestimmten Ausrichtung angebracht werden. Dafür mitgeliefert wurden zwei Wandhalterungen.
Wir hätten uns hier etwas individuellere Halterungen gewünscht, optionale Klammhalterungen lassen sich allerdings beim Hersteller erwerben.

Mitgelieferte Halterung

Wir mussten improvisieren und haben die Sensoren an einem Stativ mit einer Klemme befestigt. Dadurch konnten wir diese auch leicht wieder entfernen, haben allerdings zwei sperrige Stative im Wohnzimmer stehen.

Den Ort zum Spielen sollte man bei öfterer Nutzung daher sorgfältig wählen und die Halterungen praktischerweise direkt an der Wand verschrauben. Dafür dürfen die beiden Wände aber auch keinen zu großen Abstand voneinander haben.

Insgesamt ist die erste Inbetriebnahme daher deutlich umständlicher ausgefallen, als wir dies am Anfang gedacht hätten.

Befestigter Sensor am Stativ mit Klemme

Das Tracking funktionierte anschließend allerdings problemlos. Selbst wenn mit dem Rücken zur eigentlichen Spielrichtung gestanden wurde, war ein Tracking möglich. Auch die beiden Controller reagierten schnell und präzise auf Eingaben. Den Sound fanden wir ebenfalls ansprechend. Den Tragekomfort würden wir ebenfalls als gut bezeichnen, dies ist aber natürlich subjektiv.

Der Sweet Spot ist allerdings recht eng, auch wenn das aktuell wahrscheinlich bei allen VR-Brillen der Fall ist. Dies bedeutet, dass, wenn die Brille perfekt eingestellt auf dem Kopf sitzt, das Bild perfekt und sehr scharf dargestellt wird.
Das sich bei Bewegungen das Headset leicht verschiebt, lässt sich aber kaum vermeiden. In Spielen fällt dies nicht so stark auf, aber zum Beispiel bei einem Video werden die Ränder unscharf dargestellt, was schnell stört. Bis auf diesen Effekt konnte uns die Brille voll überzeugen.

Christian Kraft

Redakteur

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