SteelSeries Arctis Prime Gaming-Headset im Test - Seite 3

Prime-Serie wurde mit E-Sport-Profis entwickelt

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Sound

Die wichtigste Komponente für ein gutes Headset ist natürlich die Soundeigenschaft. SteelSeries verbaut beim Arctis Prime in diesem Modell die 40-mm-Neodymium-Soundtreiber, die auch im 370 Euro teuren Arctis Pro Wireless Headset verbaut wurden. Diese Soundtreiber decken einen überdurchschnittlichen Frequenzbereich von 10 bis 40.000 Hz ab. Viele Headsets anderer Hersteller verwenden einen Bereich bis zu 20.000 Hz.

In Shootern wie z.B. Battlefield 5 werden die Mitten sehr detailliert auf das Ohr übertragen und wirken nicht durch einen Bass künstlich übersteuert. Zugleich werden durch den integrierten Stereo-Sound, Schritte und z.B. Explosionen aus allen Richtungen sehr klar und deutlich über die Soundtreiber betont. Spieler, die auf dröhnende Bässe und massive Explosionsgeräusche bei einem Headset setzen, müssen zu einem anderen Modell greifen. SteelSeries richtet sich mit diesem Headset ganz klar an den kompetitiven Gaming-Markt. Von SteelSeries steht bei diesem Headset keine Software zur Verfügung, daher können nur kleine Konfigurationen unter Windows vorgenommen werden.

Um den Sound auch perfekt an das Ohr übertragen zu können, sind passende Ohrmuscheln nicht wegzudenken. Das Arctis Prime verwendet drehbare Over-Ear Ohrmuscheln mit Kunstleder bezogenen Polstern. Diese schmiegen sich perfekt an die Kopfform an und dämpfen das komplette äußere Umfeld ab. So steht dem optimalen Klangbild nichts im Wege.

Kommt es bei der Gaming-Session doch mal zu ruppigen Bewegungen des Kopfes, verliert das Headset dank des anpassbaren Bügels sowie der Ohrmuscheln nicht den Halt am Kopf. Falls im Sommer die Kunstleder-Ohrpolster durch die Hitze unangenehm werden oder diese nicht gefallen, können im SteelSeries-Zubehörshop die passenden Ohrpolster aus Velour oder Airweave bestellt werden. Zugleich bietet der Zubehörshop bei einem Defekt auch ein neues Kopfband sowie diverse Ersatzkabel an.

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