NZXT H6 RGB+ Gehäuse im Test - Seite 2

Glas, Mesh und bis zu zehn Lüfter – mehr geht kaum

Anzeige

NZXT H6 RGB+ im Detail

Gegenüber dem Vorgänger, dem H6 Flow bzw. dem H6 Flow RGB, setzt das H6 RGB+ vor allem auf eine deutlich überarbeitete Optik und mehr Ausstattung. Auffällig sind das nahtlos gebogene Hartglas, die fein perforierten Mesh-Flächen sowie die neue Lüfterbestückung mit der Möglichkeit, insgesamt zehn 120-mm-Lüfter inklusive zusätzlichem Bodenlüfter zu installieren.

Außerdem bietet das neue Modell praktische Extras wie eine verstellbare GPU-Stütze, Support für Back-Connect-Mainboards und ein beleuchtetes NZXT-Logo, die beim Vorgänger noch fehlen. Insgesamt wirkt das H6 RGB+ damit nicht nur moderner, sondern auch stärker auf Performance, Komfort und Show-Effekt ausgelegt.

Das auffälligste Element des H6 RGB+ ist die linke Seitenverkleidung: Ein einzelnes, nahtlos gebogenes Hartglaspanel umschließt sowohl die Vorderseite als auch die linke Flanke in einem einzigen Schwung, ganz ohne sichtbare Fuge oder Unterbrechung. Das leicht getönte Glas sitzt in einem schlichten schwarzen Rahmen und gewährt einen ungehinderten Panoramablick ins Innere. Bereits ohne eingeschaltetes System sind durch das Glas die zwei vorinstallierten F360 RGB Reverse Lüfter und ein F120 Reverse Lüfter gut erkennbar, deren charakteristische Reverse-Blade-Geometrie einen starken optischen Eindruck hinterlässt.

Die schräge Frontseite selbst besteht aus fein perforiertem Stahlmesh, das sich über die gesamte Breite erstreckt und in das das NZXT-Logo dezent eingeprägt ist. Ganz unten an der Frontseite sitzt die I/O-Leiste mit dem runden Power-Knopf links, gefolgt von zwei USB 3.2 Type-A Ports, dem USB 3.2 Gen2 Type-C Anschluss sowie der 3,5-mm-Kopfhörerbuchse – alles auf einer flachen, unauffälligen Leiste, die sich gut ins Gesamtbild einfügt.

Die Oberseite ist vollständig mit fein perforiertem Mesh bedeckt, das sich werkzeuglos abnehmen lässt und Platz für bis zu drei 120-mm-Lüfter oder einen 360-mm-Radiator bietet. Die Linienführung ist gerade und klar, was einen schönen Kontrast zur Kurve des Glaspanels bildet. Die Rückseite zeigt das klassische Midi-Tower-Layout, oben der einzelne 120-mm-Lüfterausschnitt mit dem vorinstallierten F120 RGB, darunter sieben Erweiterungsslot-Blenden sowie der untere Netzteilausschnitt. Besonders auffällig sind die pillenförmigen Perforierungen des Stahlpanels, die gegenüber dem runden Lochbild des Vorgängers moderner und großzügiger wirken und laut NZXT den Abluftfluss verbessern.

Die rechte Seite ist ebenfalls aus Stahlmesh gefertigt und deckt die gesamte Fläche ab. Hinter dem Mesh sind die F360 RGB Reverse Lüfter des Single-Frame-Systems gut sichtbar, die vertikal übereinander angeordnet sind. Rechts daneben befinden sich die sieben Erweiterungsslot-Blenden sowie mehrere Kabelführungsöffnungen mit gummierten Durchlässen. Die Unterseite des Gehäuses ist mit einem abnehmbaren Nylon-Staubfilter ausgestattet, der sich zur Seite herausziehen lässt eine praktische Lösung für die regelmäßige Reinigung ohne Werkzeug.

Die durchgehend gummierten Standfüße heben das Gehäuse ausreichend vom Untergrund ab und gewährleisten eine ungehinderte Luftzufuhr von der Unterseite.. Positiv fällt zudem auf, dass sich sämtliche Seitenteile ohne Werkzeug entfernen lassen. Das gesamte Gehäuse lässt sich so binnen Sekunden zerlegen praktisch, bevor es an den eigentlichen Einbau der Hardware geht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert