Praxistest
Mitunter der wichtigste Aspekt eines Mähroboters ist natürlich das Mähen selbst. Hier liefert der Anthbot Genie 800 insgesamt eine gute bis sehr gute Vorstellung ab.
Der Mäher fährt systematische Parallelbahnen und hinterlässt dabei ein sauberes, gleichmäßiges Schnittbild. Auch bei dichterem oder höherem Gras zeigte sich der Roboter im Test weitgehend unbeeindruckt und arbeitete die Fläche zuverlässig ab.
Positiv fällt außerdem der Kantenschnitt auf. Dank der Einstellmöglichkeiten für das Überfahren der Kanten lässt sich der Randbereich sehr genau anpassen. Ist die Konfiguration sauber vorgenommen, bleibt vergleichsweise wenig ungemähter Rand stehen, was in dieser Klasse ein echter Pluspunkt ist.
Auch die Hinderniserkennung gehört zu den Stärken des Anthbot Genie 800. Größere Gegenstände wie Bälle, Spielzeug, Gartenmöbel oder auch Haustiere werden in der Regel zuverlässig erkannt und großzügig umfahren. Das sorgt für Sicherheit und verhindert unnötige Kollisionen im Alltag.
Ganz fehlerfrei arbeitet das System aber nicht. Sehr kleine oder sehr flache Objekte, etwa ein Tischtennisball oder ein flach liegender Schlauch, können je nach Situation übersehen werden. Das ist zwar kein Alleinstellungsmerkmal dieses Modells, sollte aber im Alltag berücksichtigt werden.
Bei der Navigation zeigt sich der Mähroboter meist souverän. Der Satellitenempfang ist selbst in schattigeren Gartenbereichen z.B unter Büschen und Bäumen erfreulich stabil.
Beim Komfort punktet der Mäher zusätzlich mit seiner leisen Arbeitsweise. Die maximale Lautstärke von rund 58 dB ist im Alltag angenehm unauffällig.


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