Akluer 480L-B im Test - Seite 2

Walking-Pad fürs Home-Office für 139 Euro

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Design, Verarbeitung & Aufbau

Das Akluer 480L-B ist gut verarbeitet und macht einen stabilen und wertigen Eindruck. Der seitliche Rahmen des Handgriffs ist aus Metall gefertigt.

Das obere Stück mit der integrierten Bedienung ist aber lediglich aus Kunststoff.

Das Walking-Pad wird größtenteils vormontiert geliefert, sodass sich der Aufbau auf wenige Schritte beschränkt und keine umfangreiche Montagearbeit notwendig ist. Lediglich die Tablet-Halterung muss oben am Handgriff eingeklipst werden. Die Sicherungsleine ist optional und kann bei ausgeklapptem Handgriff magnetisch befestigt werden. Über einen Clip kann diese an der Kleidung befestigt werden. Sobald man stolpert und die Leine sich löst, stoppt das Laufband automatisch.

Der Handgriff kann im ausgeklappten Zustand mit zwei Handschrauben fixiert werden. In diesem Zustand ist er durchaus stabil, allerdings sollte man sich dennoch nicht mit dem gesamten Körpergewicht darauf abstützen. Möchte man das Laufband verstauen, wird der Handlauf zugeklappt und das Gerät misst nur noch rund 10 cm in der Höhe. Damit lässt es sich prima unter dem Sofa, Bett oder Schreibtisch verstauen. Auch aufrechtes Anlehnen an die Wand ist möglich. Dank der integrierten Transportrollen kann es im Raum leicht verschoben werden. Mit 19,3 kg ist es zudem auch nicht allzu schwer und kann zur Not auch getragen werden.

Die Steigungsfunktion wird rein mechanisch über ausklappbare Stützfüße unterhalb der Lauffläche realisiert. Ein motorisierter Neigungsmechanismus ist nicht vorhanden, sodass Nutzer die 5-prozentige Neigung vor dem Training manuell einstellen müssen.

Zur Dämpfung setzt der Hersteller auf ein Konstrukt aus einem 6-lagigen Laufgurt in Kombination mit zehn Silikon-Dämpfern sowie zwei zusätzlichen Dämpfungspads, die Gelenke und Muskulatur beim Auftreten spürbar entlasten sollen. Laut Hersteller sollte das Laufband alle sechs Monate mit dem beiliegenden Schmieröl geschmiert werden, um unnötige Abnutzung zu vermeiden.

Tobias Rieder

Arbeitet seit September 2008 als freier Redakteur für Hartware.net. Nebenbei betreibt er seine beiden Blogs Antary und SSDblog.

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