Microsoft will für seine Xbox-Sparte einen Reset durchführen, wie es das Unternehmen selbst nennt. So haben die Leiter der Gaming-Sparte, Asha Sharma und Matt Booty, erklärt, dass es darum gehe, profitabler zu werden. Zuletzt seien die jährlichen Gewinne um 500 Mio. US-Dollar gesunken, während man gleichzeitig innerhalb der letzten fünf Jahre über 200 Mrd. US-Dollar in die Plattform investiert habe. So könne es nicht weitergehen.
Zudem befinde man sich weiterhin in einer Komponentenkrise. Die Preise für Speicher hätten sich in den letzten Monaten vervielfacht, und bis zu den Feiertagen 2027 dürfte es weitere Steigerungen geben. Deswegen deutet Microsoft schon an, dass man ein neues Geschäftsmodell für seine Konsolen brauche. Project Helix könnte entsprechend am Ende wohl ein System sein, von dem Partner am Ende Abwandlungen veröffentlichen. Die Next-Gen-Xbox könnte also in verschiedensten Varianten existieren, ähnlich wie Gaming-PCs.
Gleichzeitig erklärt die Xbox-Chefetage, dass man zwar über viele starke Marken verfüge, diese aber bislang nicht sinnvoll ausgenutzt habe. Es gelte, in den nächsten Jahren eine bessere Balance zu finden. Das dürfte wohl übersetzt heißen, dass man einige Entwicklerstudios schließen wird, um Prioritäten zu setzen. Letzten Endes verwalte man ein viel zu komplexes Ökosystem, das man entschlacken müsse.
Sharma und Booty nutzen hier im Grunde viele Worte und sagen wenig Konkretes, sehr typisch für derartige Business-Memos. Im Klartext dürfte es aber harte Einschnitte im Team Xbox geben, um die laufenden Kosten zu senken.
Quelle: Xbox.com

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