PlayStation Studios: Ende der PC-Ports offiziell bestätigt

Die Information "versteckt" sich in einem Finanzreport

Es hatte sich schon abgezeichnet, nun ist es offiziell: Sony plant aktuell keine weiteren PC-Portierungen seiner PlayStation-Hits mehr. Dafür nimmt der japanische Konzern keine breite Ankündigung vor. Vielmehr „verstecken“ sich die offiziellen Angaben in einem Bericht, den man der U.S. Securities and Exchange Commission übermittelt hat. Darin schlüsselt man seine Strategie für die Abteilung Game & Network Services (G&NS) auf – oder kurz gesagt die PlayStation-Sparte.

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Das entsprechende Dokument ist 229 Seiten lang und enthält einige spannende Aspekte. Beispielsweise visiert Sony im Gegensatz zum Vorjahr nicht mehr „nachhaltiges und profitables Geschäftswachstum“ an, sondern nur noch „nachhaltiges Geschäftswachstum“. Das „profitabel“ hat man wohl wegen der aktuellen Speicherkrise gestrichen. Jene dürfte trotz Preiserhöhungen die Margen drücken. Zudem erwähnt man keinerlei Multiplattform-Initiativen oder den PC als Plattform mehr. Damit räumt man also mehr oder minder direkt ein, was vorab berichtet wurde: Die Zeit der PC-Portierungen ist für die PlayStation Studios erst einmal vorbei.

Zuvor hatte Sony Triple-A-Spiele wie „Ghost of Tsushima“, „God of War“ oder auch „Spider-Man 2“ mit etwas Verzögerung auch für den PC portiert. Allerdings verkauften sich viele Spiele am Ende schlechter, als von Sony erhofft. Zudem soll der Hersteller inzwischen befürchten, dass die PC-Veröffentlichungen doch einige Gamer davon abhalten, eine PS5-Konsole zu kaufen. Ergebnis: Man lässt davon ab.

Im neuen Finanzbericht spricht Sony im Übrigen stattdessen davon, generative KI für die Spieleentwicklung einzusetzen. In welcher Form das genau geschehen soll, wird aber nicht genauer aufgeschlüsselt.

Quelle: GameFile

André Westphal

Redakteur

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