ASUS EAH6950 DirectCU II - Seite 2

Leicht übertaktete Radeon HD 6950 mit massivem Kühler und vielen Anschlüssen

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Die Grafikkarte

Preis ca. 280 Euro (Stand: 04.02.2011)
Hersteller ASUS
Beilagen Schnellanleitung (mehrsprachig), Handbuch (auf CD), DVI-HDMI-Adapter, 2x Molex auf 6-Pin-Adapter, CrossFire-Brücke
Software Treiber, GamerOSD, SmartDoctor

Die Verpackung zeigt das übliche Schlachtross mit Ritter von ASUS, verzichtet aber auf den Aufdruck, der eine Performancesteigerung von 50 % verspricht. Stattdessen wird auf die verbaute Kühlerlösung und die besseren Komponenten hingewiesen.


Verpackung der Grafikkarte

Mitgeliefert wird ein DVI-HDMI-Adapter, eine CrossFire-Brücke und ein Stromadapter. Da die Grafikkarte einen 6-Pin- und einen 8-Pin-Anschluss besitzt, muss das Netzteil daher mindestens einen freien 8-Pin-Stecker besitzen. Spiele oder besondere Software werden keine mitgeliefert, allerdings befinden sich die beiden hauseigenen Programme GamerOSD und SmartDoctor mit auf der Treiber-CD.
Die Schnellanleitung besitzt auch zwei deutsche Seiten und beschreibt den Einbau der Grafikkarte und die Installation der Treiber. Es handelt sich dabei, genau wie bei dem ausführlichem Handbuch auf der CD, um Beschreibungen, die fast jeder beliebigen Grafikkarte beigelegt werden könnten.


ASUS EAH6950 DirectCU II

Die mächtige Kühlerlösung benötigt gleich drei Slots und wurde mit zwei großen 100-mm-Lüfter ausgestattet. Sie ist aber nicht nur breiter, sondern mit 29 cm auch länger als eine normale Radeon HD 6950. Vor dem Kauf sollte daher der Platz auf dem Mainboard und im Gehäuse überprüft werden.
Im Desktop-Betrieb wurde die Karte auf sehr gute 34°C heruntergekühlt. Der Lüfter benötigte dafür nur 10 % seiner Leistung, wodurch er leise, aber nicht unhörbar war.
Noch beeindruckender waren allerdings die Ergebnisse unter Last. Die Karte wurde selbst im übertakteten Zustand nie über 60°C warm und der Lüfter blieb immer unter 15 % seiner Leistung, so dass sich die Lautstärke des Lüfters nicht hörbar änderte.


Rückseite der Grafikkarte

Die Anschlüsse weichen vom Referenzmodell ab und dürften vor allem für Anwender interessant sein, die viele Monitore gleichzeitig anschließen möchten. Verbaut wurden ein Single- und ein Dual-Link DVI-Anschluss sowie vier DisplayPorts, so dass ohne ein Hub direkt sechs Monitore gleichzeitig angesprochen werden können.

Christian Kraft

Redakteur

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