4 Top-Flow-Kühler im Vergleich - Seite 7

be quiet! vs. Enermax vs. Cooler Master

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Fazit

Insgesamt belegt der be quiet! Shadow Rock TopFlow SR1 in diesem Testfeld den ersten Platz. Er bietet eine sehr gute Kühlleistung bei gleichzeitig geringer Geräuschentwicklung. Ebenso ist die Tatsache, dass die RAM-Steckplätze selbst mit hohen Speichermodulen bestückt werden können, ein großer Pluspunkt. Verarbeitungstechnisch spielt er auch ganz oben mit, nur die Heatpipe-Enden hätten etwas schöner abgeschlossen werden können. Die Montage wirkt auf den ersten Blick leicht fummelig, ist jedoch mit einer ruhigen Hand schnell erledigt. Bei einem aktuellen Preis von ca. 36 Euro kann der be quiet! Shadow Rock TopFlow nur empfohlen werden, weshalb er die Auszeichnung als „Hardware Redaktionstipp“ erhält!


Hartware Redaktionstipp für den be quiet! Shadow Rock TopFlow SR1

Den zweiten Platz belegt der für rund 35 Euro erhältliche Cooler Master GeminII SF524. Er lässt sich extrem einfach montieren, ist sehr gut verarbeitet und agiert bei einem angenehmen Geräuschpegel. Bei der Kühlleistung ist er zwar der vorletzte, jedoch bleiben die Temperaturen in einem für de AMD FX-8150 mit 3,9 GHz angemessenen Rahmen. Ebenfalls positiv wirkt sich das quadratische Format des Kühlers aus: Er kann in vier verschiedene Richtungen einbaut werden, so dass es möglich ist, in allen RAM-Slots hohe Module einzusetzen.


Alle 4 Kühler im Überblick

Auf dem dritten Platz findet sich der Enermax ETD-T60-VD wieder. Er besitzt zwar die beste Kühlleistung dieses Testfeldes und hat einen beleuchteten Lüfter mit elf verschiedenen Modi, wird jedoch unter voller Drehzahl störend laut. Ebenso lassen sich – egal bei welcher Einbauposition – RAM-Module mit hohen Kühlkörpern nicht verbauen. Verarbeitungstechnisch bewegt er sich aber auf hohem Niveau und auch die Montage gestaltet sich sehr einfach. Für seinen Preis von ca. 47 Euro ist der Enermax ETD-T60-VD der teuerste Kühler in unserem Vergleich, jedoch leider nicht der beste.

Den vierten Platz belegt der Cooler Master GeminII M4. Er ist der kleinste Kühler in diesem Test – somit leider auch der, der am wärmsten wird. Da der Lüfter etwas über den Kühler übersteht, wird hier auch Kühlleistung verschenkt. Es muss jedoch dazu gesagt werden, das der M4 für besonders kleine HTPC-Gehäuse konzipiert ist und dort in der Regel keine FX-CPUs verbaut werden.
Die Lüfterlautstärke ist für einen so kleinen Kühler angemessen. Er ist unter Last zwar hörbar, aber nicht störend laut.
Die Montage geschieht ebenso einfach wie die des GeminII SF524. Eine Vollbestückung mit hohen RAM-Modulen ist hier nicht möglich, da der erste RAM-Slot vom Kühler überragt wird. Die Verarbeitung ist für einen 25-Euro-Kühler in Ordnung, könnte jedoch zum Teil etwas besser ausfallen. Für Desktop-PCs gibt es letztendlich also bessere Alternativen als den Cooler Master GeminII M4, für HTPCs und sehr kompakte Gehäuse darf dieser Top-Flow-Kühler aber durchaus in Erwägung gezogen werden.

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