Riotoro Morpheus im Test - Seite 5

Weltweit erstes Gehäuse, das in der Größe verändert werden kann

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Einbau

Bei beiden Gehäusevarianten des Riotoro Morpheus kann ein ATX-Mainboard verbaut werden, in der kleineren Version stehen allerdings nicht alle Slotblenden zur Verfügung. In der großen Variante könnte aber sogar ein E-ATX Mainboard Platz finden. Unterschiede gibt es ansonsten nicht, bei beiden darf der CPU-Kühler bis zu 18 Zentimeter hoch und eine Grafikkarte bis zu 40 Zentimeter lang sein.

Mainboard und Steckkarte

Erfreulicherweise können sowohl 3,5-Zoll-Festplatten als auch SSDs werkzeuglos verbaut werden. Diese werden dafür in den Einbaurahmen geklemmt und die Kombination einfach zurück in den Käfig geschoben. Bei einem Transport sollten Festplatten eventuell  noch zusätzlich mit einer Schraube gesichert werden. Grundsätzliche ist die einfache Variante aber ausreichend. Eine Entkopplung findet leider nicht statt, wodurch Schwingungen der Festplatten an das Gehäuse übertragen werden können.

Auf den Bildern kann deutlich erkannt werden, dass für alle Komponenten ausreichen Platz zur Verfügung steht. Für einen guten Luftdurchfluss ist dies positiv, für das Konzept des Gehäuses finden wir es dagegen etwas überraschend.
Dass auch in der kleineren Variante ein ATX-Mainboard Platz findet, ist verwunderlich, da potentielle Anwender auch einfach ein kleines ATX-Gehäuse kaufen können und die Vorteile des Riotoro Morpheus damit auf den besseren Luftdurchlass im größeren Zustand schrumpft. Einen riesen Mehrwert sehen wir bei der Anpassung der Gehäusegröße aufgrund dieser Konstruktion daher nicht.


Christian Kraft

Redakteur

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