Intel Xe unterstützt Raytracing in Hardware

Kommende GPUs von Intel beschleunigen Raytracing - zumindest teilweise

Intels eigene Grafikkarten auf Basis der Ende letzten Jahres angekündigten „Intel Xe“ Architektur sollen erst im nächsten Jahr erscheinen und so gibt es bislang noch kaum Details dazu. Diese Woche aber hat Intel anlässlich des internationalen Trickfilm-Festivals in Stuttgart (FMX) verraten, dass zumindest die professionellen Intel Xe Lösungen Hardware-Beschleunigung für Raytracing unterstützen.

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Das geht aus einem Intel-eigenen Blog-Eintrag hervor, der sich hauptsächlich um Software für die Erstellung von Computergrafiken und Animationen dreht, wie sie eben für Trickfilme benötigt wird. Sollten Prgrammierer, Designer und Filmemacher das „Intel Rendering Framework“ nutzen bzw. unterstützen für ihre Projekte, können sie in Zukunft damit rechnen, dass Intel Xe Lösungen für Rechenzentren Raytracing-Hardwarebeschleunigung besitzen. Die Intel Xe GPUs sollen in diesem Bereich die bisherigen Intel Xeon Prozessoren ergänzen und damit die Berechnungen bzw. das Rendering deutlich beschleunigen.

Leider ist hier nur die Rede von diesen professionellen Lösungen und auch nicht von Echtzeit-Raytracing, wie sie die Nvidia GeForce RTX Serie von Grafikkarten bietet. Die Intel Xe Grafikarchitektur wird laut Marktführer aber nicht nur in Rechenzentren eingesetzt, sondern soll ihren Weg auch in Gaming-PCs und sogar integrierte Grafikeinheiten finden. Ob Raytracing auch in diesen Marktsegmenten Hardware-Beschleunigung erfährt, ist damit weiterhin unklar. Bis zur Markteinführung im nächsten Jahr ist allerdings immerhin noch etwas Zeit, so dass im Laufe diesen Jahres bestimmt weitere Details zu Intel Xe genannt werden oder durchsickern.

Quelle: Intel

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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