Kolink Phalanx Gehäuse im Test - Seite 6

Mit Hartglasseitenteil & RGB-Lüfter für deutlich unter 100 Euro

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Fazit

Das Kolink Phalanx gefällt uns grundsätzlich gut. Das Echtglasseitenteil mit den Schanieren erlaubt ein schnelles Öffnen und Schließen, was bei vielen Konkurrenzprodukten nicht der Fall ist.

Das Zwei-Kammer-System ermöglicht zudem einen sehr sauberen Aufbau und die vier verbauten bleuchteten Lüfter können mit der mitgelieferten Fernbedienung sehr bequem gesteuert werden, ohne dass die restliche Hardware dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss.

Kolink Phalanx

Um den guten Preis von aktuell etwa 85 Euro zu erreichen, wurde aber auch an einigen Bereich gespart. Die Materialstärke ist eher dünn und die Slotblenden bei den Steckkarten müssen wie bei sehr günstigen Gehäusen herausgebrochen werden.
Eine Entkopplung für Festplatten ist nicht vorhanden und ein Staubfilter hinter der Front fehlt ebenfalls. Die verbauten Lüfter gefallen uns eigentlich gut, diese sind aber deutlich hörbar, daher wäre eine Lüftersteuerung ein sehr sinnvolles Feature gewesen. Diese ist durch die eigenen 4-Pin-Anschlüsse der Lüfter zudem schwer nachzurüsten.

Wer die gleichen Features des vorgestellten Gehäuses besitzen möchte, muss in der Regel deutlich tiefer in die Tasche greifen oder muss mit den aufgeführten Nachteilen leben, wodurch das Kolink Phalanx für einige Anwender durchaus eine Option darstellen kann.

Positiv:
+ Zwei-Kammer-System
+ Echtglasseitenteil mit Schanieren
+ Vier RGB-LED Lüfter im Lieferumfang
+ Fernbedienung für Beleuchtungssteuerung
+ Anschlüsse im Top (Audio, 2x USB 2.0, 1x USB 3.0)

Negativ:
– Kein ausreichender Staubfilter hinter der Front
– Slotbleche müssen rausgebrochen werden
– Keine Entkopllung der Festplatten
– Lüfter sind etwas laut und eine Lüftersteuerung kaum nachrüstbar

Christian Kraft

Redakteur

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