Sharkoon REV220 Gehäuse im Test - Seite 4

Gedrehtes Mainboard & Glasseitenteil auf der "falschen" Seite

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Einbau

Im ersten Moment ist es etwas ungewohnt, das Mainboard „falschherum“ im Sharkoon REV220 einzubauen. Die Mainboardabstandhalter waren aber bereits vorinstalliert und es stand genug Platz für den problemlosen Einbau zur Verfügung. Die Grafikkarte ließ sich ebenfalls einfach montieren und mit Schrauben befestigen.

Ein CPU-Kühler darf maximal 16,5 Zentimeter hoch sein und eine Grafikkarte eine Länge von rund 32 cm besitzen. Wird ein kleineres ITX-Board verwendet, wird die Grafikkarte bereits über der Blende des Netzteils befestigt und darf dann nur noch maximal 28,5 cm besitzen.

Verbautes Mainboard mit Steckkarte

Die beiden Festplattenkäfige lassen sich über eine Thumb-Screw einfach entfernen. In jedem Käfig kann eine 3,5-Zoll-Festplatte und zusätzlich eine SSD verbaut werden. Die Festplatten werden durch die Gummierungen zudem leicht entkoppelt. Wird nur eine Festplatte verbaut, kann der andere Käfig auch entfernt werden, um mehr Platz im Gehäuse zu schaffen.

Zwei weitere SSDs können auf den Halterungen hinter dem Mainboard verbaut werden. Dafür wird die Halterung von einer Thumb-Screw getrennt, die SSD verschraubt und die Kombination wieder im Gehäuse befestigt.

Durch das Fenster kann ein sehr aufgeräumter Look erzeugt werden. Auf der anderen Seiten stehen leider wenig Befestigungsmöglichkeiten zur Verfügung, um die Kabel gut zu verstecken. Es sollte daher verstärkt mit den mitgelieferten Kabelbindern gearbeitet werden. Je nach verwendetem CPU-Kühler kann der Luftstrom auch nicht ideal ausfallen. Es sollte ein Exemplar gewählt werden, welches Lüfter besitzt, die nach links oder rechts und nicht nach oben oder unten zeigen, wie es häufiger der Fall sein dürfte.

Christian Kraft

Redakteur

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