TerraMaster TD2 Thunderbolt 3 Plus im Test - Seite 5

7-in-1 Thunderbolt 3 Dock mit RAID für Videobearbeitung

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Benchmarks

Wir haben das TerraMaster TD2 Thunderbolt 3 Plus mit dem beigelegten Kabel per USB-C Anschluss eines MSI B450 Tomahawk Max Mainboards betrieben. Das Windows 10 Betriebssystem ist auf einer Corsair MP510 NVMe SSD mit 960GB gespeichert, die als Ausgangsbasis für die späteren Kopiervorgänge genutzt wurde. In dem TerraMaster haben wir zwei Seagate IronWolf Festplatten mit 4 TByte verbaut und mit RAID 0 betrieben.

Im CrystalDiskMark 7 konnten mit dieser Kombination die folgenden Ergebnisse erzielt werden:

Einen AS SSD Benchmark haben ebenfalls durchgeführt, auch wenn wir keine SSDs verwendet haben.

AS SSD Benchmark

Über die Konsole kann auch direkt in Windows 10 die Schreib- und Lesegeschwindigkeit gemessen werden, was wir nachfolgend aufgeführt haben.

Messungen über Windowsbefehl

Nach den theoretischen Tests kann sowohl beim Schreib- als auch Lesetest eine maximale Geschwindigkeit von rund 400 MByte/s festgehalten werden. Dies ist halb so viel, wie der Hersteller versprochen hat. Eine Geschwindigkeit von 800 MByte/s soll aber auch nur mit SSDs möglich sein, weswegen wir mit dem Ergebnis voll zufrieden sind.

Interessanter dürften die beiden Praxistests sein, die wir anschließend durchgeführt haben. Das Gerät wird wahrscheinlich häufig für die Foto- oder Videobearbeitung und die entsprechende Speicherung genutzt werden. Wir haben daher einen Ordner mit 82 GByte bei 4899 Dateien (Fotos) und einen Ordner mit 42 GByte bei 10 Dateien (Videos) auf das Gerät gespeichert und auch wieder zurück auf unsere interne SSD übertragen. Dadurch konnten wir sowohl die Schreib- als auch Lesegeschwindigkeit in der Praxis messen.

Lesend war das Gerät etwas konstanter, aber die Schwankungen lagen generell in einem niedrigen Bereich und die Geschwindigkeit war in beide Richtungen etwa gleich schnell.

Bei den Fotodateien konnte eine Geschwindigkeit von 250 MByte/s und bei den Videodateien sogar 400 MByte/s gemessen werden. Bei großen Dateien können die theoretischen Werte also auch in der Praxis bestätigt werden.

Christian Kraft

Redakteur

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