Raytracing-Performance der Radeon RX 6800 XT

Neue AMD "Big Navi" Grafikkarte mit guter Raytracing-Leistung in einigen Top-Spielen

AMD hat bisher kaum etwas zur Raytracing-Performance gesagt, obwohl die neue Radeon RX 6000 Serie mit „RDNA 2“ dies erstmals Hardware-seitig unterstützt. Heute wird es endlich unabhängige Testberichte geben, wo auch darauf eingegangen wird, aber AMD wird auch selbst einige Leistungsdaten zeigen. Diese sind nun schon durchgesickert.

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Ende Oktober waren erste Anzeichen einer ansprechenden Raytracing-Performance der Radeon RX 6800 aufgetaucht, aber der synthetische DirectX-12-Test von Microsoft ist nur bedingt auf Spiele übertragbar. Die jetzt durchgesickerte Präsentationsfolie von AMD zeigt dagegen fünf aktuelle Toptitel, in denen die Radeon RX 6800 XT bei hoher 1440p-Auflösung (2560×1440 Pixel) relativ hohe Bildwiederholraten bei Aktivierung von Echtzeit-Raytracing erreichen soll.

Getestet wurde die Radeon RX 6800 XT laut AMD mit einem Ryzen 9 5900X Prozessor mit 16 GByte DDR4-3200 Hauptspeicher. Dabei soll die neue Grafikkarte 70 Bilder pro Sekunde (fps) in „Battlefield V“, 95 fps in „Call of Duty: Modern Warfare“, 90 fps in „Crysis Remastered“, 67 fps in „Metro Exodus“ und 82 fps in „Shadow of the Tomb Raider“ erreichen.

AMD Radeon RX 6800 XT Raytracing-Gaming-Benchmarks

Leider sind diese Resultate nicht vergleichbar mit der GeForce RTX 30 Serie in anderen Testberichten, da zum Einen niemand bislang auf einem Ryzen 9 5900X getestet hat und zum Anderen auch noch nicht bekannt ist, ob z.B. der Rage-Modus oder „Smart Access Memory“ aktiviert waren. Man kann wohl davon ausgehen, aber es ist bislang unbestätigt.

Die neue Radeon RX 6000 Serie auf Basis der „Radeon DNA 2“ Grafikarchitektur wird einen sogenannten „Ray Accelerator“ (Raytracing-Beschleuniger) pro Compute-Einheit besitzen. Damit kommt die Radeon RX 6800 also mit 60 RA-Einheiten und die Radeon RX 6800 XT mit 72 RA-Einheiten. Durch diese RA-Einheiten soll Echtzeit-Raytracing in DirectX 12 um den Faktor 14 beschleunigt werden im Vergleich zu einer Software-Lösung, wobei letztere ohnehin zu langsam ist für eine praxisnahe Anwendung.

Quelle: videocardz.com

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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