Intel 845 Chipsatz – SDRAM für den P4 - Seite 5

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Der i845 in der Praxis

Es war eine Weile spekuliert worden, dass der i845 nur PC100 SDRAM unterstützt. Intel nennt bei der Vorstellung des Chipsatzes sogar nur PC133 SDRAM. Der Chipsatz kann aber definitiv mit beiden Speicherarten umgehen. Es ist lediglich eine Frage der Einstellung im BIOS des Mainboards.
Hier zwei Beispiele aus dem BIOS-Setup des Jetway I401:


BIOS-Setup DRAM Timing Settings

BIOS-Setup Miscellaneous Controls


Neben PC133 oder PC100 kann man im BIOS-Setup die üblichen bekannten SDRAM-Parameter einstellen. Eine Erläuterung dieser Einstellungsmöglichkeiten findet ihr hier.
Erfreulicherweise ließen sich auf beiden Mainboards die zum Test verwendeten Speichermodule von Mustang und Wichmann Worx mit Infineon-Chips mit den bestmöglichen Einstellungen (siehe Bild) betreiben, obwohl sie von Haus aus bei 133MHz nur mit einer CAS Latency von 3 hätten laufen sollen.
Overclocking läuft beim i845 nur über den Front Side Bus, da der interne Multiplikator des Pentium 4 Prozessors fest eingestellt ist. Man kann die „CPU Clock Ratio“ zwar im BIOS-Setup verändern, aber Auswirkungen hat dies keine.
Unterschiede gab es bei den beiden Boards nur bei der maximalen Taktfrequenz für den FSB. Während das Jetway I401 bis zu 133 MHz erlaubt, lässt das Shuttle Hot-AB30(R) bis 166 MHz zu.

Sehr erfreulich war wieder einmal die Einfachheit der Installation und die Stabilität im Betrieb bei beiden Mainboards. Nach Neu-Installation des Betriebssystems (Windows 2000) werden die auf der beigelegten CD gefundenen Chipsatz- und Ultra-ATA-Treiber von Intel aufgespielt. Abstürze traten auch im Testbetrieb überhaupt nicht auf. Hier gibt es nichts zu beanstanden.

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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