Matrox Parhelia angetestet

Anzeige

Einleitung

Vor etwas mehr als einem Monat hat Matrox Graphics offiziell den Parhelia-512 Grafikchip und dessen neue Technologien vorgestellt. Die Aufregung bei den Grafikkartenkennern war auf Grund der interessanten und vielversprechenden Ansätze hoch und stieg noch etwas weiter an, als Matrox vor einer Woche erste Informationen über die letztendlich auf den Markt kommenden Parhelia-Grafikkarten präsentierte. Ab heute dürfen offiziell nun auch Benchmarks dieser Produkte veröffentlicht werden.
Solche Resultate stellen auch den Hauptteil dieser Parhelia-Vorschau dar. Für einen “richtigen“ Testbericht fehlte leider die Zeit, da uns die Grafikkarte erst vor wenigen Tagen erreichte. Trotzdem wollen wir unseren ersten Eindruck der Matrox Parhelia vermitteln, damit potenzielle Interessenten entsprechende Hilfen für die Kaufentscheidung ihrer künftigen Grafikkarte erhalten.


Matrox Parhelia Grafikkarte
Matrox Parhelia Grafikkarte

Die Karte an sich ist durch die fast im Halbkreis um den Grafikchip angeordneten Speicherchips interessant anzuschauen. Der Kühler ist trotz der relativ moderaten Chiptaktung von 220 MHz und der Fertigung in 150nm Technologie etwas größer ausgefallen als man es sonst von den Business-Produkten von Matrox gewöhnt ist. Die Lautstärke des Kühlers ist nicht unbedingt niedrig, aber auch noch nicht störend hoch.

Vorderseite
Vorderseite
Rückseite
Rückseite


Die BGA-Speicherchips von Infineon (DDR SGRAM) besitzen eine Zugriffszeit von 3.3ns. Sie sind also für einen Speichertakt von bis zu 300 MHz ausgelegt. Der Standard-RAM-Takt von 275 MHz könnte also durchaus von einem übertaktungsfreudigen Anwender noch angehoben werden, allerdings gibt es derzeit noch keine Möglichkeit dazu, weil entsprechende Tools fehlen. Das beliebte Programm PowerStrip erkennt die Matrox Parhelia noch nicht. Die Unterstützung dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein.



Matrox Parhelia Anschlüsse
Matrox Parhelia Anschlüsse

Wie angekündigt besitzt die Matrox Parhelia zwei DVI-Ports zum direkten Anschluss von zwei Flachbildschirmen, die wie gewohnt unabhängig voneinander in verschiedenen Auflösungen betrieben werden können.
Mit den beiliegenden Adaptern und Y-Kabeln lassen sich darüberhinaus auch zwei oder sogar drei herkömliche Monitore anschließen. Mögliche Kombinationen zeigt das folgende Bild auf.



Anschlussmöglichkeiten
Anschlussmöglichkeiten

Der TV-Ausgang wird über ein S-Video/Cinch-Y-Kabel realisiert, das an einen der VGA-Anschlüsse gesteckt wird.

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.