Pentium 4 mit FSB800 auf Intel Canterwood - Seite 4

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MSI 845PE Max3 Mainboard

Als Alternative zum 875P-Mainboard trat in diesem Test ein Vertreter der neuen 845PE-Platinen an, das MSI 845PE Max3 in der FSB800-Edition. Wie vorab erwähnt beherrscht dieses Board den 200MHz Front Side Bus der neuen Pentium 4 Prozessoren und dazu passend auch DDR400 SDRAM – wenn auch natürlich nur einkanalig. Damit wird der 845PE Chipsatz außerhalb seiner Spezifikationen betrieben, denn dieser ist offiziell nur für 133MHz CPU- und Speicherbus ausgelegt.


MSI 845PE Max3 im Einsatz
MSI 845PE Max3 im Einsatz

Probleme machte der Einsatz eines Prozessors mit FSB800 jedoch nicht. Er wurde korrekt erkannt und auch der Speicher wurde sogleich automatisch auf DDR400 eingestellt.
Im Test bei FSB800 und DDR400 kam es erstaunlicherweise nur bei einer einzigen Anwendung zu Problemen – bei Unreal Tournament 2003. Bei etwa jedem fünften Durchlauf des Benchmarks verabschiedete sich das Spiel vorzeitig mit einem “General Protection Fault“ (Speicherschutzverletzung), ohne allerdings das System selbst zum Absturz zu bringen.

Southbridge auf MSI 845PE Max3
Das MSI 845PE Max3 bietet ansonsten alle notwendigen Features. Auf AGP 8x muss man verzichten, das bietet der 845PE nicht. Dafür hat MSI dem Mainboard sechs PCI-Slots spendiert. Nicht, dass man diese benötigen würde, denn eigentlich sind praktisch alle wichtigen Features bereits integriert. In der Vollausstattung bietet das Max3 5.1 Sound, Gigabit Ethernet, Serial-ATA RAID, IEEE1394-FireWire etc. Allerdings sind diese Ausstattungsmerkmale optional, d.h. das Board ist auch ohne diese erhältlich – zu einem dann etwas geringeren Preis.

Beim Betrieb bei FSB533 übertaktet sich das 845PE Max3 etwas. Statt 133.33 MHz Systembus stellt das Mainboard automatisch 134.4 MHz ein. Dadurch gewinnt ein Pentium 4 3.06 GHz fast 30MHz an Leistung.
Bei FSB800 ist das allerdings nicht so. Hier bleibt das MSI-Board mit 200.04 MHz ganz eng an der Vorgabe.

Bilder
Wenig Platz um den CPU-Sockel bei größeren Kühlkörpern


Etwas eng geht es um den Prozessorsockel zu. Bei einem ausladenden Kühler wie dem von uns eingesetzten PowerCooler PCW192H bleibt wenig Platz für die Stromanschlüsse, die direkt am Retentionmodul platziert sind. Es geht aber alles ohne Verbiegen von statten.

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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