Im Kreuzfeuer: ASUS A8R-MVP - Seite 7

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Layout, BIOS und CrossFire

Layout
Im Grundlayout hat sich zur A8N-Serie nicht wirklich viel getan. Die Chipsatzkühler liegen gut positioniert und stören nicht, alle Anschlüsse sind hervorragend gekennzeichnet und erreichbar, allein der EZPlug Stromanschluss liegt sehr weit innen. Floppy- und Secondary-IDE-Anschlussbuchsen sind um 90° nach unten geklappt, was die Kabel effektiver vom Board weg verlegen lässt. Kurioserweise wurde dieses Prinzip beim Primary-IDE-Stecker nicht fortgesetzt. Durchaus interessant für die Extremisten unter den Kabelverlegern wäre auch mal ein nach unten geklappter ATX-Stromanschluss.

BIOS
Hier setzt sich der rote „ASUS-Faden“ fort. Wer bereits mit entsprechenden Modellen gearbeitet hat, findet hier schnell, was er sucht. Im Besonderen kann hier nochmals eingestellt werden, ob eine oder zwei VGA-Karten installiert sind oder ob der Status über die Switchcard automatisch ermittelt wird. Auch Übertakter kommen auf ihre Kosten: Unter dem Punkt „Jumperfree Configuration“ lassen sich z.B. die VCore ab 0,8V in 0,025V-Schritten, der Multiplikator, der Referenztakt bis 400 MHz und der HyperTransport-Takt einstellen. Darüber hinaus bietet das Board die gängigen automatischen Overclocking-Funktionen (ASUS AI Overclocking) in mehreren Leistungsstufen.

CrossFire
Die Dual-VGA Technik von ATI funktioniert nicht ganz so einfach wie bei nVidia, bei der zwei beliebige Grafikkarten gleichen oder ähnlichen Typs parallel geschaltet werden können, weil man für CrossFire im High-End Bereich ab Radeon X1800 die sogenannte Master-Card benötigt. Diese „CrossFire Edition“ genannte Karte muss in den „blauen“ PCI Express Graphics (PEG) Slot gesteckt werden.


Dual-Radeon X1900

Nach Treiberinstallation und Aktivierung von CrossFire im ATI Catalyst stehen höhere Bildschirmauflösungen und weitere Full-Scene Anti-Aliasing Modi zur Verfügung: 8x bis 14x.

Bilder jeweils

ATI Catalyst: CrossFire

CrossFire aktiviert

Erweitertes FSAA

Eine genaue Betrachtung von ATI CrossFire, dem Leistungsgewinn durch eine zweite Radeon Grafikkarte und den zusätzlichen FSAA-Modi folgt in späteren Tests.

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