Shuttle XPC SP35P2 und SP45H7 - Seite 5

Anzeige

Einbau

Der Einbau der Hardware ist trotz der geringen Größe der Shuttles erstaunlich gut möglich.
Allerdings sollte man sich vorher überlegen, in welcher Reihenfolge die Hardware eingebaut wird und wie die Kabel verlegt werden sollen.
Für beide Shuttles gilt, dass zuerst der Prozessor installiert werden sollte. Dazu müssen zuerst die Laufwerkkäfige und anschließend der CPU-Kühler ausgebaut und die Schutzkappe des Sockels entfernt werden. Im Falle des SP45H7 ist es vorher noch nötig, die vier Thumbscrews am Heck zu lösen, die die Halterung des CPU-Lüfters befestigen.
Ist der Prozessor eingebaut und der Kühler wieder befestigt, kann der Arbeitsspeicher eingebaut werden. Solange die Laufwerkkäfige nicht eingebaut sind, wird hierfür mehr als ausreichend Platz geboten.
Danach bietet es sich an, die PCI-Steckplätze zu füllen. Wenn eine Dual-Slot Grafikkarte im SP35P2 verwendet wird, müssen möglicherweise die Kabel des Netzteils zur Seite gedrückt werden, damit die Grafikkarte richtig eingebaut werden kann.
In beiden Shuttles ist es mit ein wenig Feingefühl möglich, selbst große Grafikkartenkühler wie den Arctic Cooling Accelero zu verbauen.


Arctic Cooling Accelero auf einer GeForce 7800 GT im SP45H7

Sobald die Grafikkarte mit genügend Strom versorgt wird, kann der Laufwerkkäfig eingebaut werden. Hierzu sollte erstmal die Festplatte verschraubt werden und anschließend der gesamte Käfig im Gehäuse verschraubt werden. Dann nur noch die Festplatte(n) verkabeln und danach das optische Laufwerk einbauen.
Der SP35P2 erlaubt es, noch zwei weitere Festplatten oberhalb des optischen Laufwerks zu verbauen.


Komplette Testhardware im SP35P2

Sind alle Laufwerke richtig angeschlossen, kann das Gehäuse wieder geschlossen werden. Hierbei fällt auf, dass der Gehäusedeckel nicht zu 100% passt. Die Thumbscrews lassen sich nicht immer auf Anhieb reindrehen, das Gehäuse muss teilweise etwas eingedrückt werden. Dies stört das Design hinterher aber nicht mehr.
Alles in allem geht der Einbau recht zügig von der Hand und es wird immer genügend Platz geboten. Nur beim Einbau großer Grafikkarten kann es ein wenig eng werden.

Eike Sagawe

Test-Redakteur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.