Captiva Pad 9.7 - Seite 3

Android-Tablet mit 2048x1536 IPS-Display für 250 Euro

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Betrieb

Das Captiva Pad 9.7 wird mit einer grundsätzlich unveränderten Android 4.2 Version ausgeliefert. Aktuelle Tablets besitzen bereits die Version 4.4, wobei diese Geräte noch in der Minderheit sind. Android 4.3 ist dagegen schon häufiger vertreten und diese Version hätten wir uns auch für das Pad 9.7 gewünscht. Ein Standardnutzer dürfte den Unterschied allerdings kaum merken, so dass dieser Punkt auch nicht überbewertet werden sollte.


Startbildschirm

Wie bereits beschrieben besitzt das Tablet keine hardwaremäßige Verstellmöglichkeit der Lautstärke. Implementiert ist dagegen eine Softwarelösung, die neben den drei üblichen Android-Buttons angezeigt wird. Die Laustärke lässt sich mit den beiden Tasten wie üblich regulieren, allerdings muss für jedes Verstellen das Display eingeschaltet werden – ein schnelles Anpassen der Musiklautstärke ist so nicht möglich. Wir finden den Hardwarebutton praktischer und nicht ohne Grund bietet fast jedes Konkurrenzmodell diesen daher auch an.


Lautstärke kann nur softwaremäßig angepasst werden

Das Gerät kann wie der Vorgänger nur über das mitgelieferte Netzteil aufgeladen werden. Ein Aufladen per USB-Anschluss ist nicht möglich, wodurch auch externe Lösungen zum erweitern der Akkulaufzeit in der Regel ausscheiden dürften. Platz für eine UMTS-Karte ist weiterhin nicht vorhanden, allerdings unterstützt das Gerät nun externe 3G-USB-Sticks. Welche Sticks aktuell unterstützt werden, sind dem folgenden Bild zu entnehmen.


Auflistung der unterstützten 3G-USB-Sticks

Das Problem mit dem internen Speicher ist vom Vorgänger leider auch übernommen worden. Das Gerät besitzt nach Angaben des Herstellers zwar 16 GByte Speicher, diese teilen sich aber auf zwei Bereiche auf. Der eigentliche interne Speicher ist nur 1 GByte groß und die restlichen verfügbaren 13,65 GByte werden wie eine externe SD-Karte behandelt. Nachteile kann es bei allen Apps geben, die sich nicht auf eine SD-Karte verschieben lassen – die vorhandenen 1 GByte Speicherplatz sind so schnell zu klein. Bei den meisten Apps dürfte ein Verschieben allerdings möglich sein.
Erweitern lässt sich der Speicherplatz zusätzlich durch den SD-Kartenplatz und über das mitgelieferte Kabel lassen sich zudem handelsübliche USB-Sticks zur Speichererweiterung nutzen.


1 GByte interner und 13,65 GByte weiterer Speicherplatz

Das verbaute IPS-Display besitzt eine sehr hohe Auflösung von 2048×1536 Pixeln, einen recht stabilen Blickwinkel, eine gute Farbdarstellung, einen guten Kontrast und eine ausreichend hoch einstellbare Helligkeit. Einzelne Pixel sind bei dieser hohen Auflösung nicht mehr auszumachen, so dass die Anzeige wirklich perfekt wirkt. In diesem Bereich kann daher ganz klar gepunktet und mit dem aktuellen Apple-Produkt gleichgezogen werden.


Guter Blickwinkel des hochauflösenden IPS-Displays

Über den verbauten miniHDMI-Anschluss kann der Bildschirminhalt auf einem Monitor oder TV wiedergegeben werden. Getestet haben wir dies mit einem 1080p Video. Das Video wurde ruckelfrei auf dem TV abgespielt und auch der Sound wurde korrekt wiedergegeben. Das Tablet eignet sich damit auch als Zuspieler für einen TV. Zusammen mit einer USB-Festplatte könnte so sogar vollständig auf einen externen Mediaplayer verzichtet werden.


Testvideo über HDMI auf TV

Christian Kraft

Redakteur

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