Thermaltake Versa H35 - Seite 4

Midi-Tower mit modularem Innenaufbau für ca. 70 Euro

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Einbau

Die Abstandhalter für das Mainboard sind schon im Thermaltake Versa H35 verbaut, so dass der Einbau der Hauptplatine schnell bewerkstelligt werden kann. Die Steckkarten werden mit Thumb-Screws befestigt und sind bis auf die eine, etwas zu lange Niete ebenfalls leicht montierbar. Grafikkarten dürfen bis zu 27,5 Zentimeter lang sein bzw. 42 cm, wenn sich kein Festplattenkäfig auf gleicher Höhe befindet. Aufgrund des recht schmalen Gehäuses dürfen CPU-Kühler dagegen nur maximal 15,5 Zentimeter hoch sein.


Verbautes Mainboard mit Grafikkarte

Festplatten werden zwischen den Einbaurahmen geklemmt und dort auch leicht entkoppelt. SSDs müssen dagegen mittig verschraubt werden. Der Einbaurahmen wird anschließend wieder in den Käfig geschoben.
Eine weitere 3,5″-Festplatte kann im 5,25″-Laufwerksschacht befestigt werden, wenn dort nicht zwei Geräte installiert wurden.


Festplatte und SSD im Einbaurahmen

Einbaurahmen im Käfig

Zwei SSDs können außerdem in eine Halterung geschraubt und dann an verschiedenen Positionen im Gehäuse befestigt werden. Eine Position befindet sich hinter den Laufwerkskäfig und eine weitere hinter dem Mainboardschlitten.


SSD auf der Halterung

SSD hinter dem Laufwerskäfig

SSD hinter dem Mainboardschlitten

Für den Einbau optischer Laufwerke muss die Front und eine Laufwerksblende entfernt werden. Das Abziehen von unten ist dabei etwas schwieriger als üblich, da man aufpassen muss, dass sich die Anschlüsse im Top dabei nicht verbiegen, weil dieser Teil dabei ebenfalls entfernt wird. Das 5,25″-Laufwerk wird anschließend in den Schacht geschoben und mit dem Schnellverschluss auf einer Seite befestigt. Obwohl der Verschluss das Laufwerk sicher an seinem Platz hielt, ist diese Konstruktion etwas gewöhnungsbedürftig.


Entfernte Front

Laufwerk im Schacht

Schnellverschlüsse

Durch die Auswölbung im rechten Seitenteil kann dieses trotz der vielen Kabel und der installierten SSD problemlos verschlossen werden. Die Kabel lassen sich zudem gut im Gehäuse verlegen, allerdings besitzen nur die unteren Löcher eine Gummierung, die wir uns auch für die restlichen Bereiche gewünscht hätten.


Komplettansicht von links

…und von rechts

Christian Kraft

Redakteur

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