Xilence Performance X 550W im Test: Gold für 60 Euro - Seite 3

Netzteil mit festen Kabeln und guter Energieeffizienz zum attraktiven Preis im Praxistest

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Innenleben

Bevor wir zum Praxistest kommen, noch ein Blick ins Innere des Netzteils:

Für die Preisklasse ist das Xilence Performance X ein im DC/DC-Konzept ordentlich aufgebautes Netzteil mit FRP-Platine und 105-Grad-Kondensatoren auf der Ausgangsseite. Einige Teile sitzen nicht nicht ganz akurat und sind etwas grob mit Silkon fixiert, aber innere Optik hat ja keinen Einfluss auf die Funktion. Die Lötungen sind gut – nichts das auf Probleme schließen lässt – aber könnten hier und da auch etwas mehr Sorgfalt vertragen, was aber Preisklassen-spezifisch noch im Rahmen liegt.
Für die Kühlung ist ein 120-mm-Lüfter verbaut, der teilweise von einer Luftleitfolie abgedeckt wird.

Xilence Performance X 550W Lüfter

Praxis

Dank Standardabmessungen sollte das Xilence Performance X in jedes Standardgehäuse passen und das 600 mm lange ATX-Kabel sollte auch in größeren Gehäusen ausreichen. Laufwerksanschlüsse sind der Leistungsklasse angemessen. Für Grafikkarten gibt es leider nur einen Strang, der als PCIe Y-Kabel ausgeführt ist. Die CPU-Versorgung wird mit 4+4-Pin Stecker hergestellt.

Testsystem

Testsystem

  • Asus Rampage II LGA1366 Mainboard
  • Intel Core i7-930 bei 3,7 GHz
  • 3x 2 GByte DDR3-RAM
  • 1 TBytw Seagate Festplatte
  • 64 GByte Crucial SSD
  • LG DVD
  • EVGA GeForce GTX 580 FTW
  • Windows 7 64 bit

Nach der problemlosen Inbetriebnahme haben wir eine kurze Überprüfung des Lüfters vorgenommen. Die Anlaufdrehzahl liegt bei nur knapp über 300 U/Min, bleibt unter 30 dB(A) und ist damit kaum wahrnehmbar. Erst bei einer Auslastung von über 70 Prozent steigt die Regelkurve deutlich an, ist mit 35,2 dB(A) aber noch leise und wurde nicht als störend empfunden. Hierbei bleiben die Temperaturen im guten Bereich. So erwärmt sich das Netzteil von 20,1°C auf 24,9°C Gehäusetemperatur und die Ablufttemperatur steigt nach einer Stunde Belastungstest auf 37,1°C.

Im Leerlauf benötigt das System etwa 198 Watt. Unter simulierter Last (Furmark) kommt das System auf 395 Watt. Um Vollast zu simulieren, haben wir Furmark und Prime 95 gleichzeitig für den Belastungstest verwendet und kamen dann auf 525 Watt.
Bei einem Standbystrom von 0,1 Watt passen die Werte schlüssig zum 80Plus-Gold-Zertifikat.

Die Spannungsstabilität ist auch unter hoher Last sehr gut und es gab keinerlei Stabilitätsprobleme.

Xilence Performance X 550W
Idle (198W) Last (395W) Vollast (525W)
12,34V 12,41V 12,40V
5,12V 5,14V 5,17V
3,402V 3,421V 3,43V

Sascha Fetsch

Test-Redakteur

1 Antwort

  1. Henrik sagt:

    Prima, dass es endlich bezahlbare Gold Netzteile gibt!
    Ich habe aber den Bezug zu den gemessenen Stromaufnahmen in Idle, Volllast und „Ultra“ Volllast noch nicht herstellen können. Gut, dass das NT 525W stabil stemmen kann.
    Müsste man aber nicht diese Werte gegen die Werte eines anderen z.B. 80 Plus NT stellen oder irgendwie anders auf die Effizienz schließen können?

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