Fractal Design Define R6 im Test - Seite 4

Perfekte Weiterentwicklung der Define Gehäuse mit Upgrade-Möglichkeiten für ca. 130 Euro

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Einbau

Die Abstandhalter sind im Fractal Design Define R6 schon vorinstalliert, wodurch der Einbau des Mainboards sehr schnell von der Hand geht. Die Grafikkarte wird mit Thumb-Screws befestigt und darf eine Länge von stolzen 44 Zentimetern besitzen. Ein CPU-Kühler darf bis zu 18,5 Zentimeter hoch sein. Einschränkungen bei der Auswahl der Hardware gibt es daher kaum.

Mainboard mit Grafikkarte

Anwender, die die Grafikkarte lieber frontal im ausladenden Seitenfenster präsentieren möchten, können das „Flex VRC-25 Riser“ Upgrade-Kit verwenden, welches im Februar 2018 für einen Preis von knapp 40 Euro in den Handel kommen soll und auf der Abdeckung des Netzteils verschraubt wird. Der Anschluss der Grafikkarte in dieser Position bereitete keinerlei Probleme und bietet optisch im Fenster einen deutlichen Mehrwert.

3,5-Zoll-Festplatten und auch SSDs können auf den zahlreichen Halterungen verschraubt werden, wobei Festplatten auch leicht entkoppelt werden. Der Einbau ist unkompliziert, es muss aber ein Schraubenzieher vorhanden sein, da im gesamten Gehäuse keine Schnellverschlüsse angeboten werden.

SSDs können zusätzlich hinter dem Mainboard befestigt werden. Dies ist der einzige Bereich, der nicht optimal gestaltet ist, da bei unserem Exemplar das erneute Befestigen etwas mehr Geduld erforderte. Alternativ können die beiden Halterungen auch genutzt werden, um die SSDs vor dem Mainboard zu platzieren.

Ein optisches Laufwerk kann wie angesprochen ebenfalls verbaut werden. Die Frontblende wird dafür bequem von vorne entfernt, das Laufwerk in den Schacht geschoben und anschließen seitlich mit einer Thumb-Screw befestigt.

Durch die zahlreichen Abdeckungen kann durch das linke Seitenteil ein sehr sauberer Aufbau im Inneren bestaunt werden. Überflüssige Kabel lassen sich sehr gut hinter dem Mainboardschlitten verstecken.

Christian Kraft

Redakteur

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