Epomaker TH108 Pro Tastatur im Test - Seite 4

100% ISO-Layout mit Display & Beleuchtung für 78 Euro

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Praxistest

Die Epomaker TH108 Pro wird mit einem nylonüberzogenen USB-C auf USB-A Kabel ausgeliefert.

Das Kabel passt optisch zur Tastatur und funktionierte im Betrieb genauso problemlos wie eine Verbindung per USB-Dongle oder Bluetooth.

Mitgeliefertes USB-C-Kabel

Der USB-Dongle befindet sich auf der Rückseite der Tastatur neben dem Standfuß. In der Praxis ist er etwas umständlich zu erreichen, da die Tastatur gedreht und der Abstandhalter hochgeklappt werden muss. Allerdings dürfte der Dongle an dieser Stelle auch nur sehr schwer verloren gehen. Solange dieser nicht täglich an diesen Platz zurückgelegt werden soll, finden wir die Verstauung in diesem Bereich durchaus sinnvoll.

USB-Dongle beim Standfuß

Die PBT-Keycaps wirken hochwertig und bestehen aus zwei Schichten. Durch die transparente innere Schicht leuchten die einzelnen Tastenbeschriftungen bei eingeschalteter Beleuchtung und nicht nur die Tastenumrisse, wie es bei einigen anderen Modellen der Fall ist..

Bei unserer Variante waren „Epomaker Sea Salt Silent V2“ Switches verbaut. Es handelt sich um lineare Switches, die einen angenehmen Druckpunkt besitzen und sich wie eine mechanische Tastatur anfühlen, aber im Betrieb deutlich leiser sind – für uns die perfekte Kombination. Die Switches besitzen eine „Trigger-Force“ von 45 Gramm und eine Auslösehöhe von 3,5 mm, wobei eine Registrierung schon bei 1,8 mm beginnt.

Im direkten Vergleich mit der Epomaker QK108 fällt außerhalb der farblichen Abweichung vor allem die größere Enter-Taste auf. Dies ist allerdings dem Layout geschuldet, da die QK108 ein ANSI-Layout besitzt. Der Drehknopf ist zudem an die Seite gewandert, was uns optisch besser gefällt. Grundsätzlich sind beide Tastaturen aber sehr ähnlich gestaltet.

Vergleich mit Epomaker QK108

Die Beleuchtung der Tastatur kann über die Software oder auch die Tastatur selber verstellt werden. Einstellbar sind verschiedene Modi sowie die Farbe und die Leuchtkraft der Beleuchtung.

Die Beleuchtung wirkt gleichmäßig und ansprechend. Vor allem in sehr dunklen Umgebungen ist es hilfreich, dass auch alle Beschriftungen von unten beleuchtet werden.

Das Display zeigt standardmäßig die Uhrzeit und einige allgemeine Daten der Tastatur an. Es kann über das Drehrad aber auch durch einige Funktionen geschaltet werden. Dadurch können zum Beispiel die Lautstärke oder auch die LEDs bequem über das Drehrad verändert werden.

Eigene GIF-Dateien lassen sich ebenfalls anzeigen. Diese werden per Software auf die Tastatur gespielt. Es ist jeweils nur eine Datei möglich, wodurch die vorherige Datei beim Aufspielen überschrieben wird. Dies funktionierte in unserem Test problemlos und ist ein weiteres nettes Gimmick der Tastatur.

Christian Kraft

Redakteur

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