GeForce 7800 GTX im High-End Vergleich

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Einleitung


Heute, am 22. Juni 2005, hat nVidia offiziell die neue Generation seiner GeForce-Serie vorgestellt. Den Anfang macht das High-End Modell GeForce 7800 GTX mit dem in 110nm Fertigungstechnologie produzierten G70 Grafikchip, der über die enorme Zahl von 302 Millionen Transistoren verfügt. Zum Vergleich: der Grafikchip der GeForce 6800 Serie besitzt etwa 222 Mio. und ein AMD Athlon 64 Prozessor knapp 106 Mio. Transistoren.


nVidia GeForce 7800 GTX Referenzmodell

Betrachtet man sich die (unten aufgeführten) Spezifikationen der GeForce 7800 GTX, könnte man aufgrund der erhöhten Zahl der Pipelines und Vertex Shader Einheiten auf eine Weiterentwicklung der NV40- bzw. GeForce-6-Serie tippen. Nach Angaben von nVidia aber handelt es sich um eine “komplett neue Shader Model 3.0 Architektur“. Die Pipelines sollen nun effizienter arbeiten und damit leistungsfähiger sein und mehr mathematische Operationen pro Pixel ermöglichen. Die Shader Performance soll zum Teil sogar mehr als verdoppelt worden sein. In diesem Testbericht sollen diese Aussagen von nVidia anhand des Vergleiches mit zwei High-End Grafikkarten von nVidia und ATI aus der vorhergehenden Generation überprüft werden.

Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die wichtigsten Spezifikationen und Eigenschaften der GeForce 7800 GTX im Vergleich mit den bisherigen Top-Modellen von ATI und nVidia.

Grafikkarte Radeon X850 XT
Platinum Edition
GeForce
6800 Ultra
GeForce
7800 GTX
Grafikchip R480/R481 NV40/NV45 G70
Fertigungsprozess 130nm 130nm 110nm
Transistoren ca. 160 Mio. ca. 222 Mio. 302 Mio.
Chiptakt 540 MHz 400 MHz 430 MHz
Speichertakt 590 MHz 550 MHz 600 MHz
Rendering Pipelines 16 16 24
Vertex Shader Einheiten 6 6 8
Shader Model 2.0+ 3.0 3.0
Speicherschnittstelle 256bit 256bit 256bit
Speicher 256 MB 256/512 MB 256 MB
Schnittstelle AGP/PCIe AGP/PCIe PCIe
Dual-VGA CrossFire SLI SLI

* Der Grafikspeicher wird real mit dieser Taktfrequenz angesprochen. Durch die Double Data Rate (DDR) Technologie verdoppelt sich aber praktisch der Datendurchsatz, so dass man oft von der doppelten Taktfrequenz als dem („effektiven“) Speichertakt spricht (z.B. von 1200 statt 600 MHz bei einer GeForce 7800 GTX).

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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