Thermaltake Tai-Chi Case mit Wasserkühlung - Seite 8

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Kühlleistung in der Praxis

Die Leistung des Kühlsystems wird auf unserer Testplattform (Athlon 64 3500+, Asus A8R-MVP) mittels des Tools Asus PC Probe II ermittelt. Zusätzlich wird bei jeder Messung die Außentemperatur gemessen. Bewertet wird dann der K-Wert, die Differenz zwischen der maximalen CPU-Temperatur unter Vollast und der Außentemperatur. Als Wärmeleiter kam bei allen Kühlern Arctic Silver 5 zum Einsatz.


Das fertig montierte Gehäuse im laufenden Betrieb

Zunächst haben wir zwei Luftkühler gegeneinander antreten lassen: Den Scythe Kamaboko Kühler (92mm Lüfter, 12V) und den Thermalright XP-120 (120mm Papst Ultra-Silent Lüfter auf 5V). Ergebnis: Beide Kühler kommen auf einen Wert von 27K bei Maximaltemperaturen unter Last von 47-48°C. Zu beachten ist allerdings, dass der Thermalright Kühler dabei als unhörbar durchgeht, während der Scythe sehr deutlich zu hören ist.
Anschließend wurde die Thermaltake-Wasserkühlung unter gleichen Bedingungen getestet, komplett original montiert mit beiden Gehäuselüftern. Heraus kam eine Vollast-Temperatur von 36°C und beeindruckende 14K, allerdings bei einem Lärm, den man wirklich nicht als schön bezeichnen kann.
Somit haben wir uns kurzerhand entschlossen, die TT-Kühlung zu modifizieren: Die Radiatorlüfter wurden durch zwei Papst 4412 F/2GLL ersetzt. Exakt der selbe Lüfter werkelt auch am XP-120. Diese wurden an 5V angeschlossen. Somit hatten wir nun, von der Pumpe mal abgesehen, die nahezu gleiche Geräuschentwicklung wie beim Test mit dem Thermalright XP-120. Heraus kamen 20K bei einer Vollast-Temperatur von 40°C. Diese für Einsteiger konzipierte Komplett-Wasserkühlung hat also demnach keine Probleme, einen gut gearbeiteten Luftkühler der Mittelklasse bei gleichen Bedingungen zu übertreffen.
Durch die enorm große Kühlfläche und das fließende Wasser ist es sogar möglich, die CPU über einen gewissen Zeitraum passiv zu kühlen. Wir schalteten testweise einmal unter Vollast die Papstlüfter aus. Die Temperatur stieg daraufhin sehr viel langsamer an, als es bei einer Luftkühlung der Fall wäre. Nach einer halben Stunde meldete das Board 50°C. Da die verbauten Papstlüfter aber kaum hörbar sind, sollte man den Radiator immer aktiv kühlen, um einen dauerhaften stabilen Betrieb sicher zu stellen.

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