Thermaltake Tai-Chi Case mit Wasserkühlung - Seite 7

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Die Wasserkühlung – Teil 2


Der optisch ansprechende Kühler mit Kupferbodenplatte

Die Montage am Sockel-939 läuft wie folgt ab: Zunächst wird das Retention Modul und die Backplate des Mainboards entfernt und durch die Universalteile des Kühlers getauscht. Auf die Rückseite des Boards kommt ein H-förmiger Aluträger und eine Schicht Schaumstoff zur Dämpfung. Zwei lange Schrauben werden durch die Bohrungen im Board gesteckt und durch zwei kleine Kupferröhrchen mit innenliegendem Gewinde fixiert. Nach Auftragen der Wärmeleitpaste wird der Kühlblock aufgesetzt und durch einen weiteren H-Träger sowie weitere Kupferröhrchen nach unten gedrückt. Die Montage ist also einigermaßen aufwendig, bedingt durch die Kompatibilität zu möglichst vielen Plattformen. Der Kühler sitzt anschließend fest auf der CPU und bedeckt die gesamte Fläche unseres Athlon64-Heatspreaders.


Mitgeliefert werden Schläuche und farblich passende Flüssigkeit

Nun werden die Schläuche am Kühlblock angeschlossen. Dies erfolgt auf sehr einfache Weise: Eine Mutter wird über das Schlauchende gesteckt, der Schlauch wird dann über eine Verdickung an der Metallkupplung gestülpt und dann mit der Mutter verschraubt. So kann der Schlauch nicht ohne sehr großen Kraftaufwand herausgezogen werden und Wasser tritt auch keines aus, dafür ist der Druck in den Schläuchen viel zu gering.
Besagte grüne Schläuche werden dann an die Kupplungen in der Seitentür gehalten und dort abgeschnitten, so erhält man die passende Länge, damit sich beim Schließen der Tür später nichts staucht. Die untenstehenden Fotos stammen noch aus unserem ersten Testlauf und zeigen daher die volle Schlauchlänge.


Der fertig montierte CPU-Kühler

Jetzt muss die Kühlung nur noch gefüllt werden. Hierzu empfehlen wir dringend, die Pumpe extern mit Strom zu versorgen, falls möglich, bis der Kreislauf perfekt funktioniert. So vermeidet man von vornherein Überhitzungen der CPU. Die grüne Flüssigkeit wird oben in den Plastikbehälter gegossen, fließt aber zunächst nur nach unten bis zur Pumpe. Schaltet man diese dann ein, wird das Wasser in den Radiator und die Schläuche gepumpt. Jetzt gießt man so lange Wasser nach, bis sich der Wasserspiegel im Behälter nicht mehr senkt und er bis fast an den Rand gefüllt ist. Durch geschicktes Abklopfen oder Drücken der Schläuche lassen sich die meisten Luftblasen schnell entfernen. Jetzt wird der Deckel zugeschraubt und fertig ist die Wasserkühlung. Insgesamt schluckt der Kreislauf bei voller Schlauchlänge etwas weniger als 400ml Wasser.

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