Thermaltake Tai-Chi Case mit Wasserkühlung - Seite 9

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Fazit


Mit dem Thermaltake Tai-Chi Gehäuse wird der Einstieg in die Welt der Wasserkühlung leicht gemacht. Schon die verbauten Bauteile, welche sicher nicht das Nonplusultra der derzeitig erhältlichen Kühlsysteme darstellen, spielen Luftkühler der Mittelklasse locker an die Wand. Die Installation ist einfach und die gesamte Kühlung ist durch LEDs und farbige Schläuche optisch sehr ansprechend, vor allem bei dunkler Umgebung. Dazu erhält man ein Gehäuse, welches durch seine Ausmaße und nicht zuletzt die hydraulisch öffnende Tür Eindruck zu machen versteht. Auch der Preis von rund 320 Euro ist für eine komplette Wasserkühlung plus Gehäuse durchaus akzeptabel.

Das alles wäre wunderschön, wenn Thermaltake nicht den Gesamteindruck durch eine völlig unsinnige Belüftung wieder nach unten ziehen würde. Eine Wasserkühlung muss vor allem laufruhig sein. Das aber erreicht man mit dem Tai-Chi erst nach einer Investition in mindestens drei Ultra-Silent Papstlüfter. Der zweite Gehäuselüfter kann je nach Hardware sogar ganz wegfallen, schließlich transportiert die Wasserkühlung die Abwärme effizient nach draußen. Zusätzlich muss man selbst basteln, will man den Festplattenkäfig vernünftig entkoppeln. Insgesamt hat man den Eindruck, die Wasserkühlung soll ein wenig von fehlenden Features wie etwa einem Schienensystem für Laufwerke ablenken.

Wer letztendlich die nötige Zusatzinvestition und Bastelarbeit nicht scheut und das Gehäuse möglichst nie über weite Strecken bewegen muss, wird an dem Koloss trotzdem seine Freude haben. Ganz im Sinne des Tai-Chi hat das Gehäuse eben seine starken und seine schwachen Seiten. Diese in Harmonie zu bringen, ist dem Nutzer überlassen.

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