Luft- oder Wasserkühlung für Ryzen 3000?

AMD Ryzen 9 3900X 12-Kern-CPU mit verschiedenen Luft- & Wasserkühlern getestet

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Einleitung

Einige Wochen vor dem Launch des Ryzen 3000 stellten wir uns die Frage, welche Kühlung ein 12-Kern-Prozessor wohl benötigt, um leise und dennoch mit hohen Taktraten zu arbeiten. Diesen Test wollten wir direkt zum Launch durchführen, doch die noch immer schlechte Verfügbarkeit des Ryzen 3900X hat unseren Test deutlich verzögert.

Prinzipiell gibt es drei mögliche Kühllösungen, die für den Dauerbetrieb gut geeignet sind: Der klassisches Luftkühler, die All-In-One Wasserkühlung oder eine Custom-Wasserkühlung bei Bedarf mit Chiller, der die Wasser-Temperaturen mittels Kompressor nahe am Taupunkt hält. Custom-Wasserkühlungen sind beliebig aufwändig, daher kann man hier keinen seriösen Test ableiten, weshalb wir uns auf die Luft-Kühler und AIO-Wasserkühlung fokusieren. Um es praxisnah zu gestalten, verbauen wir alle Komponenten in dem be quiet! „Dark Base 900 Rev. 2“ Gehäuse, welches wir schon getestet haben.

AMD Wraith Prism

Aufwendige Luftkühlungen sind mittlerweile fast so teuer wie eine günstige AIO-Wasserkühlung, haben aber einen entscheidenden Vorteil: Es gibt praktisch keinen Verschleiß. Günstige Wasserkühlungen kämpfen dagegen oft mit lauteren Pumpen und die Kühlleistung ist eher schlechter als bei den besten Luftkühlern. Letztere sind dafür aber oft groß gebaut, was bei der Gehäuseauswahl berücksichtigt werden will. Um vom Stammtisch weg zu kommen, haben wir uns für diesen Test für zwei Luftkühler entschieden: Den AMD Boxed Kühler des 3900X – Wraith Prism – und den be quiet Dark Rock Pro 4. Ersteren gibt es quasi geschenkt zur CPU dazu, was ihn für Sparfüchse interessant macht. Zudem ist er sehr kompakt gebaut und kommt sogar mit einer RGB-Beleuchtung daher.

ASUS ROG Strix X570-E Gaming mit AMD Ryzen 9 3900X

Marc Kaiser

Redakteur

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